Cypher Card Übersicht: Lohnt sich diese non-custodial Krypto-Karte 2026 noch?
Die Cypher Card ist eine non-custodial Prepaid-Karte vom Typ Visa Platinum für Zahlungen mit Krypto-Guthaben aus einer Self-Custody-Wallet, wird nun aber eingestellt. Cypher wurde von Nium übernommen, und die derzeitige Plattform wird abgewickelt. Bestehende Karten funktionieren für Einkäufe noch bis zum 7. August 2026 und werden danach gekündigt. Im Standard-Tarif fallen $0 Jahresgebühr, 0.5% Ladegebühr für USDC und 1.75% Fremdwährungsaufschlag bei Zahlungen in anderen Währungen als US-Dollar an. Angesichts des bestätigten Abschaltdatums 6. September 2026 sollten neue Nutzer Alternativen jedoch sorgfältig abwägen, bevor sie sich anmelden; bestehende Nutzer sollten die Auszahlung ihrer Guthaben vorrangig behandeln.
Einleitung
Krypto-Karten mit Self-Custody lösen ein reales Problem: Digitale Assets lassen sich damit bei alltäglichen Händlern ausgeben, ohne private Schlüssel an eine zentralisierte Börse zu übergeben. Die Cypher Card ist eine kostenlose Self-Custody-Karte vom Typ Visa Platinum, die über 500 Token aus mehr als 15 Blockchains am Verkaufsort in Fiat umwandelt. Die Karte hatte sich als eine der breitesten Multi-Chain-Non-Custodial-Karten am Markt eine Nische erobert, doch die Übernahme durch Nium hat das Bild vollständig verändert. Dieser Vergleich behandelt die Gebühren der Cypher Card, ihr Self-Custody-Modell, die unterstützten Assets, die KYC-Anforderungen, den bestätigten Zeitplan der Abwicklung und die stärksten Alternativen. Zur Einordnung dieser Karte haben wir auf MyCardCompare über 200 Karten verglichen, wöchentlich aktualisiert.
Die Cypher Card wird abgewickelt — Non-Custodial-Alternativen vergleichen, bevor die Karten am 7. August 2026 abgeschaltet werden. Karte ansehen →
1. Was ist die Cypher Card? Produktüberblick und zentrales Nutzenversprechen
Die Cypher Card ist eine Krypto-Debitkarte vom Typ Visa Platinum von CypherHQ. Das Unterscheidungsmerkmal ist die Non-Custodial-Architektur: Die Krypto-Bestände liegen in einer selbst kontrollierten Self-Custody-Wallet, nicht in einem Plattformkonto.
Der grundlegende Ablauf sieht so aus: in der Cypher-App eine Wallet verbinden oder anlegen, einen Token auswählen, ihn in USD umwandeln und über Visa bei mehr als 40 Millionen Händlern bezahlen. Die Karte setzt auf einen Non-Custodial-Ansatz, der sie von vielen Wettbewerbern abhebt. Nutzer verbinden ihre eigene Wallet (oder verwenden die integrierte Wallet von Cypher mit nutzerkontrollierten privaten Schlüsseln), um die Karte aufzuladen. Bis zur Umwandlung in Fiat bleiben die Kryptowährungen in der persönlichen Wallet des Nutzers unter dessen Kontrolle.
Hinter dem Projekt stehen Y Combinator, Coinbase Ventures und Samsung Next. Betrieben wurde es von Cypherd Wallet Inc mit Sitz in Fremont, Kalifornien. Cypher ist eine Self-Custody-Plattform für Krypto-Karten und bietet eine Prepaid-Karte vom Typ Visa Platinum. Zielgruppe waren von Anfang an krypto-affine Nutzer, die zentralisierten Custodial-Anbietern misstrauen, besonders seit dem Zusammenbruch von FTX.
2. Cypher Card: Gebühren und Preisstruktur im Detail
Cypher positionierte sich als Karte mit transparenten Gebühren, nicht als Karte mit niedrigen Gebühren. Bei der Cypher Card geht es nicht um niedrige Gebühren, sondern um Zahlungen aus mehr als 15 Blockchains, ohne die eigenen Schlüssel aus der Hand zu geben. Im Folgenden die Funktionsweise der 2-stufigen Gebührenstruktur, basierend auf den vom Herausgeber veröffentlichten Preisen.
Transaktions- und Zahlungsgebühren
Cypher bietet zwei Tarife: Standard (kostenlos) und Premium (jährliche Zahlung). Im Standard-Tarif fallen $0 Jahresgebühr, 1.75% Fremdwährungsaufschlag bei Einkäufen in anderen Währungen als US-Dollar, 0.5% Ladegebühr für USDC und 1% Ladegebühr für andere Token an. Der Premium-Tarif kostet $199 pro Jahr und umfasst eine physische Metallkarte mit kostenlosem Versand. Eine monatliche Grundgebühr gibt es in keinem der beiden Tarife. Die virtuelle Karte ist kostenlos und wird nach der KYC-Prüfung sofort ausgestellt. Die optionale physische PVC-Karte kostet einmalig $50.
Fremdwährungs- und Umwandlungsgebühren
Bei Zahlungen in Fremdwährung fällt ein Fremdwährungsaufschlag von 1.75% an, Bargeldabhebungen kosten 3%. Im Premium-Tarif sinkt der Fremdwährungsaufschlag auf 0.75%, und die USDC-Ladegebühren entfallen auf 8 großen Chains. Die Abhebungsgebühr am Geldautomaten liegt im Premium-Tarif bei 2%, die Ausgabenlimits bei $200,000 pro Tag und $500,000 pro Monat. Zur Einordnung: Die 1.75% Fremdwährungsaufschlag im Standard-Tarif liegen über dem Niveau vieler Wettbewerber, darunter einige Custodial-Karten mit 0% Fremdwährungsgebühr in ihren Spitzenstufen.
Aufladungs- und Netzwerkgebühren
Im Standard-Tarif betragen die Ladegebühren für Krypto 0.5% bei USDC und 1% bei anderen Token. Beim Transfer von Assets in die Karten-Wallet fallen zusätzlich die üblichen Blockchain-Gasgebühren an. Das tägliche Ausgabenlimit liegt im Standard-Tarif bei $50,000, das monatliche bei $150,000. Für die Aktivierung der virtuellen Karte ist eine Mindestaufladung von $10 erforderlich.
3. Non-Custodial-Sicherheitsmodell: Self-Custody erklärt
„Non-custodial“ bedeutet, dass die privaten Schlüssel zur Krypto-Wallet beim Nutzer liegen, nicht bei Cypher und nicht bei einer Börse. Die Cypher Card ist eine Non-Custodial-Karte (Self-Custody). Die Kontrolle über die privaten Schlüssel bleibt damit beim Nutzer, und die Kryptowährungen werden nicht von einem Dritten gehalten. Eine Umwandlung der Guthaben erfolgt erst am Verkaufsort. Das senkt das Kontrahentenrisiko gegenüber Custodial-Alternativen.
In der Praxis lässt sich eine neue Wallet anlegen (Cypher erzeugt und verschlüsselt die Seed-Phrase), eine bestehende Wallet über die Seed-Phrase importieren oder per WalletConnect eine Verbindung herstellen, sofern bereits MetaMask oder eine andere kompatible Wallet im Einsatz ist. Durch das Non-Custodial-Modell bekommt Cypher die privaten Schlüssel nie zu sehen.
Der Sicherheitsvorteil liegt auf der Hand: Wäre die Plattform von Cypher kompromittiert worden, wären die Krypto-Wallets der Nutzer nicht automatisch betroffen, da die Guthaben nicht auf einem Custodial-Konto bei Cypher liegen. Ebenso klar ist der Nachteil: Geht die Seed-Phrase verloren, kann kein Support-Team die Guthaben wiederherstellen. Diese Verantwortung liegt vollständig beim Nutzer.
4. Unterstützte Assets und Optionen zum Aufladen der Karte
Die Cypher Card wirbt mit umfangreicher Krypto-Unterstützung: über 500 Token auf mehr als 25 Blockchains laut offiziellen Angaben. Cypher unterstützt Ethereum, Polygon, Arbitrum, Optimism, Base, Solana, Avalanche, BSC, Cosmos, Injective, Osmosis, Coreum, ZKsync ERA, Noble und Hyperliquid, darunter Chains, die keine andere Karte abdeckt (Injective, Osmosis, Coreum, Hyperliquid).
Stablecoins sind das wichtigste Zahlungs-Asset, wobei USDC die niedrigste Ladegebühr erhält (0.5% im Standard-Tarif, 0% im Premium-Tarif für 8 Chains). Der Umwandlungsvorgang verlangt, die Kryptowährungen vor dem Bezahlen in der App manuell in USD umzuwandeln. In den meisten Fällen läuft diese Umwandlung sofort, vorbehaltlich der Bestätigung auf der Blockchain. Alle Kryptowährungen werden vor dem Bezahlen in USD umgewandelt.
Zu beachten: Krypto-Werte schwanken. Nicht-Stablecoin-Assets werden zum Marktkurs im Moment des Aufladens umgewandelt — bis zur Umwandlung besteht also ein Preisrisiko.
5. Apple Pay, Google Pay und Kompatibilität mit Mobile Wallets
Cypher unterstützt sowohl Apple Pay als auch Google Pay. Beide funktionieren. Ein Nutzer berichtete, die virtuelle Karte monatelang auf dem Smartphone genutzt zu haben, ohne die physische Karte zu benötigen.
Virtuelle und physische Karten sind beide erhältlich. Die virtuelle Karte steht unmittelbar nach Abschluss der KYC-Prüfung zur Verfügung. Die optionale physische Plastikkarte kostet $50; Premium-Mitglieder erhalten eine Metallkarte kostenlos. Für kontaktloses Bezahlen im Alltag deckt die virtuelle Karte mit Apple Pay oder Google Pay die meisten Anwendungsfälle ab, ohne dass der Versand einer physischen Karte abgewartet werden muss.
6. KYC- und Identitätsprüfungsanforderungen
KYC (Know Your Customer, die von Finanzaufsichtsbehörden geforderte Identitätsprüfung) ist verpflichtend. Für den Erhalt der Cypher Card ist der einfache KYC-Prozess zu durchlaufen.
Cypher akzeptiert für die KYC-Prüfung Personalausweise, Reisepässe und Führerscheine. Das Dokument muss im Original vorliegen, gut lesbar und ab dem Einreichungsdatum noch mindestens 3 Monate gültig sein. Reisepässe und englischsprachige Dokumente haben eine hohe Akzeptanzquote. Zusätzlich ist eine Live-Gesichtsprüfung (Liveness-Check) erforderlich. Die KYC-Prüfung übernimmt ein Drittanbieter und ist in der Regel innerhalb weniger Stunden abgeschlossen.
In den USA gelten Einschränkungen auf Bundesstaatsebene: In Arizona, Delaware, Georgia, Idaho, Louisiana, Maryland, Missouri, Montana, New Mexico, North Dakota, Ohio, Oregon, Rhode Island, South Dakota, Vermont, Washington, Wisconsin und Wyoming ist die Karte nicht verfügbar. Ebenso wenig ist sie in 28 Ländern erhältlich, darunter China, Indien, Russland und weitere. Vollständige Anonymität ist bei keiner Karte im Visa-Netz möglich; KYC ist eine gesetzliche Vorgabe, keine Entscheidung des Anbieters.
7. Nutzererfahrung und App-Oberfläche
Cypher bietet eine eigene App namens „Cypher Wallet“ für iOS und Android. Der Onboarding-Ablauf reicht vom Download bis zur ersten Transaktion: App herunterladen, Wallet anlegen oder importieren, KYC-Prüfung abschließen, virtuelle Karte erhalten, zu Apple Pay oder Google Pay hinzufügen, USDC aufladen und bezahlen.
Die App Cypher Wallet wirkt auf jeder Plattform anders. Unter iOS wird sie für ihren klaren Minimalismus vielfach gelobt. Das Multi-Chain-Dashboard ist intuitiv: Cosmos-ATOM erscheinen neben Solana-USDC, ohne dass die Netzwerke manuell gewechselt werden müssen. Die jüngeren Android-Updates (Ende 2025) litten Berichten zufolge allerdings unter Stabilitätsproblemen; einige Nutzer nennen Abstürze beim biometrischen Login. Das Team hat aktiv Patches nachgeliefert, doch die Android-Erfahrung bleibt derzeit hinter der ausgefeilten iOS-Version zurück.
MyCardCompare bewertet die App-Erfahrung der Cypher Card als funktional mit starker Multi-Chain-Integration; die bevorstehende Abschaltung begrenzt jedoch, wie viel das Team noch in weitere Fehlerbehebungen investieren kann.
Das eigentliche Alleinstellungsmerkmal der Cypher Card war die Unterstützung von mehr als 15 Blockchains — jetzt vergleichen, wie Alternativen bei Chain-Breite und Gebühren abschneiden. Karte ansehen →
8. Qualität des Kundensupports
Rückmeldungen von Nutzern deuten auf schwankende Reaktionszeiten des Supports (von 18 Minuten bis 17 Stunden) und gelegentliche kleinere App-Fehler hin. Der Support ist über den Intercom-Chat in der App erreichbar sowie per E-Mail unter support@cypherd.io. Eine Community-Präsenz auf Discord und Telegram ergänzt die offiziellen Kanäle.
Der Kundenservice von Cypher erreichte auf einer unabhängigen Bewertungsseite 8.8/10 und lag damit über dem Durchschnitt von 7.4/10 für Krypto-Karten. Das Support-Team hat zugesagt, während der gesamten Abwicklungsphase erreichbar zu bleiben. Da die Plattform am 6. September 2026 schließt, kann sich die Reaktionsfähigkeit mit dem Wechsel des Teams zu Nium allerdings ändern.
9. Einstellung und Abwicklung der Cypher Card: das Wichtigste im Überblick
Cypher wird eingestellt: Das Unternehmen wurde von Nium übernommen, und die derzeitige Plattform wird abgewickelt. Nium hat Cypher übernommen, ein krypto-natives Startup für Non-Custodial-Wallets und Kartenausgabe, unterstützt von Y Combinator und Coinbase Ventures.
Der bestätigte Zeitplan:
- 8. Juli 2026: Aufladen der Karte und Ausgabe neuer Karten wurden eingestellt.
- 16. Juli 2026: Letzte Ausschüttung der Prämien an berechtigte Nutzer.
- 7. August 2026: Die Zahlungskarten funktionieren nicht mehr für Einkäufe.
- 6. September 2026: Die Plattform schließt endgültig, Auszahlungen sind nicht mehr möglich.
Die Guthaben sind vollständig sicher und lassen sich bis zum 6. September 2026 jederzeit gebührenfrei abheben. Nutzer sollten die Wiederherstellungsphrase der Wallet oder die privaten Schlüssel sichern, den Transaktionsverlauf für die eigenen Unterlagen herunterladen und verbliebene Guthaben abheben.
Die Abschaltung bedeutet, dass sowohl die Endkundenplattform des Unternehmens als auch sein Blockchain-Protokoll stillgelegt und nicht in die Produkte von Nium integriert werden. Der Schwerpunkt liegt offenbar darauf, die Technologie von Cypher in die bestehende Zahlungsinfrastruktur von Nium zu überführen, statt das Endkundengeschäft mit Wallets fortzuführen.
10. Für wen die Cypher Card geeignet ist — und für wen nicht
Ideales Nutzerprofil
Angesichts der Einstellung ist der Kreis der „idealen Nutzer“ inzwischen extrem klein: bestehende Karteninhaber mit noch vorhandenem Guthaben, die es vor dem 7. August 2026 ausgeben möchten. Das Self-Custody-Modell und die Unterstützung von mehr als 15 Chains bleiben ein echtes Unterscheidungsmerkmal — keine andere Karte deckt Chains des Cosmos-Ökosystems wie Injective und Osmosis ab.
Wer besser darauf verzichtet
- Neue Nutzer: Das Aufladen der Karte ist seit dem 8. Juli 2026 beendet; neue Anmeldungen können keine Karte mehr mit Guthaben versehen.
- Langfristig Planende: Die Plattform schließt am 6. September 2026 — auf dieser Karte lässt sich keine dauerhafte Zahlungsroutine aufbauen.
- Einsteiger bei Krypto-Wallets: Das Non-Custodial-Modell verlangt den Umgang mit einer Seed-Phrase; geht diese verloren, ist auch der Zugriff auf die Guthaben verloren, ohne Möglichkeit zur Wiederherstellung.
- Nutzer mit hohen Anforderungen an Fiat-Einzahlungsfunktionen: Cypher bietet weder ein Bankkonto noch eingehende Fiat-Überweisungen.
11. Cypher Card im Vergleich mit konkurrierenden Krypto-Karten
Merkmal | Cypher Card (Standard) | KAST Card (Standard) | Bybit Card | Gnosis Pay |
|---|---|---|---|---|
Custody-Modell | Non-custodial | Custodial | Custodial | Non-custodial |
Jahresgebühr | $0 | $0 | $0 | Unterschiedlich |
Fremdwährungsgebühr | 1.75% | 0.5%–1.75% | Unterschiedlich | 0% (EWR) |
KYC erforderlich | Ja | Ja | Ja | Ja |
Apple Pay | Ja | Ja | Ja | Nein |
Status | Wird eingestellt (7. Aug. 2026) | Aktiv | Aktiv | Aktiv |
Alle Angaben mit Stand Juli 2026 geprüft. Die unabhängige redaktionelle Bewertung von MyCardCompare zu jeder Karte findet sich auf den jeweiligen Kartenseiten.
Cypher Card im Vergleich zur KAST Card
Der wichtigste Unterschied liegt in der Verwahrung: Cypher ist non-custodial, hält die Kryptowährungen also zu keinem Zeitpunkt. KAST setzt für die Verwahrung auf Fireblocks und BitGo, also ein Custodial-Modell. Bei den Gebühren verlangt der Standard-Tarif von KAST 0.5%–1.75% Fremdwährungsgebühr, vergleichbar mit den 1.75% bei Cypher. KAST bietet 1.5% Cashback in USD auf die ersten $2,000 Umsatz pro Monat, stellt sein Token-Programm nach CYPR-Vorbild aber ein. Der Vorteil von Cypher lag in Self-Custody und Chain-Breite; der Vorteil von KAST liegt in aktiver Weiterentwicklung und breiteren Fiat-Funktionen.
Cypher Card im Vergleich zu Trustee Plus und Bybit Card
Trustee Plus und Bybit Card sind beide custodial. Trustee Plus fällt durch Einfachheit auf, Bybit Card durch die Anbindung an die Börse. Weder die eine noch die andere Karte bietet das Self-Custody-Modell von Cypher oder das Aufladen über mehrere Chains. Beide bleiben allerdings aktive Produkte — angesichts der Abschaltung von Cypher ein entscheidender Faktor.
Die besten Non-Custodial-Alternativen unter den Krypto-Karten
Für Nutzer, die durch die Abwicklung von Cypher wechseln müssen, kommen infrage:
- Gnosis Pay, non-custodial, 0% Fremdwährungsgebühr im EWR, Abwicklung on-chain. Nur im EWR verfügbar.
- Ether.fi Cash, non-custodial DeFi-Karte mit 2–3% Cashback. Im Vergleich zu Cypher weniger Chains, dafür aktiv gepflegt.
- Bleap, Self-Custodial-Mastercard mit 0% Fremdwährungsgebühr und bis zu 20% Cashback. Im EWR verfügbar.
Alle 3 Alternativen lassen sich auf MyCardCompare neben dem Profil von Cypher vergleichen.
12. Endgültiges Urteil: Zusammenfassung des Cypher-Card-Tests
Einschätzung von MyCardCompare: Die Cypher Card war ein Wegbereiter bei non-custodial Krypto-Karten, ist für neue Nutzer aber keine tragfähige Option mehr.
Die Stärken der Cypher Card: echte Self-Custody mit der breitesten Multi-Chain-Unterstützung am Markt — 2026 die einzige Krypto-Karte, die Self-Custody mit mehr als 15 Blockchain-Netzwerken und über 500 einsetzbaren Token verband. Die Jahresgebühr von $0 im Standard-Tarif und die Integration von Apple Pay und Google Pay machten sie im Alltag praktisch.
Die Schwächen: Die Fremdwährungsgebühr von 1.75% im Standard-Tarif lag durchgehend über der Konkurrenz, die Supportqualität war uneinheitlich, und die Prämien in CYPR-Token hatten keinen garantierten Dollarwert (Krypto-Werte schwanken). Letztlich beendete die Übernahme durch Nium das Produkt, bevor es Größe erreichen konnte.
Unterm Strich: Bestehende Karteninhaber sollten ihre Guthaben vor dem 6. September 2026 abheben. Neue Nutzer sollten die oben genannten Non-Custodial-Alternativen prüfen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Gebühren fallen bei der Cypher Card an?
Im Standard-Tarif fallen $0 Jahresgebühr, 1.75% Fremdwährungsaufschlag bei Einkäufen in anderen Währungen als US-Dollar, 0.5% Ladegebühr für USDC und 1% Ladegebühr für andere Token an. Bargeldabhebungen kosten 3%. Der Premium-Tarif kostet $199 pro Jahr und senkt den Fremdwährungsaufschlag auf 0.75%, die USDC-Ladegebühr auf 8 Chains auf 0% und die Geldautomatengebühr auf 2%.
Wird die Cypher Card 2026 eingestellt?
Ja. Cypher wurde von Nium übernommen, und die derzeitige Plattform wird abgewickelt. Am 7. August 2026 funktionieren die Zahlungskarten nicht mehr für Einkäufe. Am 6. September 2026 schließt die Plattform endgültig, und Auszahlungen sind nicht mehr möglich. Bestehende Nutzer sollten alle Guthaben vor dem 6. September abheben.
Erfordert die Cypher Card eine KYC-Prüfung?
Ja, für den Erhalt der Cypher Card ist eine KYC-Prüfung erforderlich. Cypher akzeptiert dafür Personalausweise, Reisepässe und Führerscheine. Zusätzlich ist ein Liveness-Check (Selfie oder kurzes Video) nötig. Der Vorgang ist in der Regel innerhalb weniger Stunden abgeschlossen.
Unterstützt die Cypher Card Apple Pay?
Ja, Cypher unterstützt sowohl Apple Pay als auch Google Pay. Standard- und Premium-Tarif umfassen beide die Unterstützung von Apple Pay und Google Pay. Die virtuelle Karte lässt sich unmittelbar nach der KYC-Freigabe zu Mobile Wallets hinzufügen.
Was sind die besten Alternativen zur Cypher Card?
Drei Non-Custodial-Alternativen stechen hervor: Gnosis Pay (0% Fremdwährungsgebühr, EWR), Ether.fi Cash (2–3% Cashback, DeFi-nativ) und Bleap (0% Fremdwährungsgebühr, bis zu 20% Cashback, EWR). Unter den Custodial-Optionen mit breiterer Verfügbarkeit ist die KAST Card ($0 im Standard-Tarif, über 170 Länder) aktiv und wächst weiter. Alle Optionen vergleichen auf der Krypto-Karten-Seite von MyCardCompare.
Welche Assets unterstützt die Cypher Card?
Cypher unterstützt die Umwandlung von über 500 Token auf mehr als 25 Blockchains. Zu den wichtigsten Assets zählen BTC, ETH, USDC, USDT, SOL, MATIC, ATOM und DAI. Zu den unterstützten Chains gehören Ethereum, Polygon, Arbitrum, Optimism, Base, Solana, Avalanche, BSC, Cosmos, Injective, Osmosis und weitere. USDC erhält in allen Tarifen die niedrigsten Ladegebühren.
Fazit
Die Cypher Card war ein wirklich wegweisendes Produkt und eines der ersten, das Non-Custodial-Kontrolle über die Assets mit der Unterstützung von mehr als 15 Chains und alltagstauglichen Visa-Zahlungen verband. Die Jahresgebühr von $0 und die Integration von Apple Pay und Google Pay machten sie zugänglich, und das Self-Custody-Ethos traf in der Zeit nach FTX einen Nerv.
Die Übernahme durch Nium ändert alles. Da die Kartenfunktion am 7. August 2026 endet und die Plattform am 6. September 2026 schließt, ist dies heute keine Karte mehr für eine Neuanmeldung. Bestehende Nutzer sollten jetzt handeln: Seed-Phrasen sichern, Transaktionsunterlagen herunterladen und alle verbliebenen Guthaben abheben.
Wer dieselben Self-Custody-Prinzipien in einem aktiven Produkt sucht, vergleicht Non-Custodial-Krypto-Karten auf MyCardCompare und findet dort die passende Karte — wöchentlich aktualisiert, mit geprüften Gebühren und unabhängigen redaktionellen Bewertungen.
Dieser Artikel dient ausschließlich dem Vergleich. MyCardCompare ist keine Bank, kein Kartenherausgeber und kein Finanzberater. Verfügbarkeit, Gebühren und Funktionen von Karten können sich ändern — vor einem Antrag stets direkt beim Herausgeber prüfen. In Kryptowährungen ausgezahlte Prämien schwanken im Wert.








