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Ready Card Übersicht 2026: Gebühren, Cashback & Lohnt sie sich?

Unser Test der Ready Card erklärt Gebühren, Cashback, das Self-Custody-Modell, unterstützte Länder und die Frage, ob sie 2026 zu den besten Krypto-Debitkarten zählt.

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Ready Card Übersicht 2026: Gebühren, Prämien und wie sie im Vergleich abschneidet

Ready Card ist eine self-custodial Krypto-Debitkarte im Mastercard-Netzwerk auf Basis von Starknet, mit Fremdwährungsgebühren von 0%–1% und bis zu 3% Cashback in STRK-Token in 2 Tarifstufen, Metal ($120 USDC/Jahr) und Lite (kostenlos). Ready Card, früher Argent, gehört zu den ganz wenigen heute verfügbaren self-custodial Krypto-Mastercards. Anders als die meisten anderen Krypto-Karten hält oder kontrolliert Ready die Guthaben zu keinem Zeitpunkt; die Kryptowährungen bleiben bis zum Moment der Zahlung in der self-custodial Wallet der Nutzer. Allerdings unterstützt die Karte derzeit ausschließlich USDC für Zahlungen, und eine Beantragung ist derzeit nur für Personen mit Wohnsitz im Vereinigten Königreich und im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) möglich; für Nutzer in den USA kommt sie daher nicht infrage.

MyCardCompare hat die Ready Card mit über 200 Karten in der Kategorie Krypto-Debitkarte verglichen. Im Folgenden schlüsseln wir Tarife, Gebühren, Prämien und das Sicherheitsmodell auf und vergleichen die Karte mit Alternativen — alle Zahlen geprüft mit Stand Juli 2026.

Die Ready Card ist eine der wenigen self-custodial Krypto-Karten am Markt — hier der Vergleich mit der Konkurrenz. Karte ansehen →

1. Was ist die Ready Card? (Produktüberblick und Zielgruppe)

Die Ready Metal Card ist eine self-custodial Premium-Debitkarte im Mastercard-Netzwerk für Krypto-Zahlungen bei fortbestehender Kontrolle über die Assets. Ready startete als Argent, eine der frühesten und ausgereiftesten Smart-Contract-Wallets auf Ethereum und später Starknet. Über 2 Millionen Downloads. Null Sicherheitsvorfälle in 9 Jahren durchgehendem Wallet-Betrieb. Das Team benannte sich Ende 2025 in Ready um und brachte die Ready Card auf den Markt.

Kulipa, der regulierte Kartenherausgeber hinter Ready, übernimmt KYC und Kartenausgabe.

Ideale Nutzerprofile

  • Krypto-Inhaber, die täglich bezahlen möchten. Die Grundidee: Die Kryptowährungen bleiben bis exakt zum Moment der Kartenzahlung in der Wallet.
  • Reisende, die Fremdwährungsgebühren minimieren möchten. Bei der Ready Metal Card fallen keine Fremdwährungs-, Umwandlungs- oder Aufladegebühren an.
  • Cashback-Interessenten ohne klassische Bankverbindung. Beide Stufen bringen Cashback in STRK-Token, ohne Staking-Anforderung.

Das entscheidende Unterscheidungsmerkmal ist das Self-Custody-Modell. Kein Vorabaufladen eines Börsenkontos. Keine Verwahrung der Guthaben über Nacht durch eine Custodial-Zwischenstelle. Kein Kontrahentenrisiko durch die Insolvenz einer Börse.

2. Ready Card: Tarife, Stufen und Preise (Lite vs. Metal)

Ready bietet zwei Kartentypen an: Ready Metal und Ready Lite.

Ready Card Lite Tarif

Die Ready Lite Card ist kostenlos. Zu zahlen ist lediglich eine Standard-Versandgebühr von $6.99. Enthalten sind 0.5% Cashback in STRK sowie eine Fremdwährungsgebühr von 1% bei Kartentransaktionen.

Ready Card Metal Tarif

Die Ready Metal Card kostet 120 USDC für das erste Jahr, vorab zu zahlen. Eine automatische Verlängerung nach einem Jahr erfolgt nicht. Metal umfasst 0% Fremdwährungsgebühren, 3% STRK-Cashback, eine 16g schwere Metallkarte sowie exklusive Vorteile bei Ramp, Layerswap, Koinly, Nansen, StarknetID, Airalo und NordVPN.

Merkmal

Ready Lite

Ready Metal

Jahresgebühr

Kostenlos ($6.99 Versand)

120 USDC/Jahr

Fremdwährungsgebühr

1%

0%

Cashback

0.5% in STRK

3% in STRK

Monatliche Cashback-Obergrenze

$150/Monat (gemeinsam)

$150/Monat ($5,000 Umsatzgrenze)

Gebührenfreies Abhebungskontingent

$200/Monat

$800/Monat

Geldautomatengebühr über dem Kontingent

2%

2%

Kartenmaterial

Kunststoff

16g Metall (Gold oder Platin)

Self-Custody

Ja

Ja

Tageslimit für Zahlungen

$10,000

$10,000

Rollierendes 30-Tage-Limit

$30,000

$30,000

Unterhalb von $333/Monat Umsatz ist Lite kostenlos und verursacht keine Kosten. Oberhalb von $333/Monat bringt Metal mehr Cashback ein, als die Jahresgebühr von $120 kostet.

3. Aufschlüsselung der Gebühren der Ready Card

Gebührentransparenz ist ein deutlicher Vorteil der Ready Card. Keine versteckten Aufschläge auf Wechselkurse: Verwendet wird der offizielle Mastercard-Wechselkurs ohne Aufschläge.

Gebühren für Karteninhaber und Konto

  • Kartenausgabe: Bei Metal in der Jahresgebühr von $120 enthalten (kostenloser Expressversand); Lite ist kostenlos, zuzüglich $6.99 Versand.
  • Monatliches Abo: Keines, Metal wird ausschließlich jährlich abgerechnet; bei Lite fällt keine wiederkehrende Gebühr an.
  • Inaktivitätsgebühr: Keine im aktuellen Gebührenverzeichnis bestätigt.

Fremdwährungsgebühren der Ready Card

Bei Ready Metal liegen die Fremdwährungsgebühren bei 0%, bei Ready Lite bei 1% auf Kartentransaktionen. Keine Umwandlungsgebühren von Krypto zu Fiat: Anders als andere Karten berechnet Ready keine versteckten Spreads bei der Umwandlung von Krypto in Fiat.

Zur Einordnung: Klassische Banken verlangen bei Transaktionen in Fremdwährung üblicherweise 1.5%–3%. Mit 0% Fremdwährungsgebühr zählt die Metal-Karte zu den günstigsten Optionen für währungsübergreifende Zahlungen und ist mit den besten Konditionen von Wise oder den Premium-Stufen von Revolut vergleichbar. Das Cashback von 0.5% in der Lite-Stufe liegt unter der Fremdwährungsgebühr von 1%; unterm Strich machen die meisten Nutzer im EWR und im Vereinigten Königreich bei jeder Lite-Transaktion in anderen Währungen als USD daher ein Minus.

Geldautomatengebühren der Ready Card

Ready-Metal-Mitglieder erhalten bis zu $800/Monat gebührenfreie Abhebungen. Karteninhaber von Ready Lite zahlen 2% Gebühr auf alle Bargeldabhebungen. Manche Geldautomatenbetreiber können zusätzliche Fremdgebühren verlangen.

4. Cashback- und Prämienprogramm

Cashback verdienen

Die Ready Metal Card bietet ein wettbewerbsfähiges, von der Starknet Foundation finanziertes Cashback-Programm: 3% Cashback in STRK-Token auf bis zu $5,000 Umsatz pro Monat. Die Ready Lite Card bietet eine bescheidenere, aber weiterhin wettbewerbsfähige Cashback-Rate: 0.5% Cashback in STRK-Token auf bis zu $5,000 Umsatz pro Monat.

Zu den ausgeschlossenen Transaktionskategorien zählen Glücksspiel, Bargeldabhebungen, Geldtransfers und Finanzdienstleistungen.

Prämien der Ready Card einlösen

Ready Rewards ist Teil der Vision, die Krypto-Alternative zur Bank aufzubauen. Statt nur Kartenumsätze zu belohnen, werden inzwischen Aktivitäten in der gesamten Ready-App honoriert. Punkte lassen sich einsetzen, um qualifizierende Einkäufe direkt in der App zu erstatten. Punkte verfallen derzeit nicht, solange das Programm Ready Rewards aktiv bleibt.

Zu beachten: Cashback wird in STRK-Token ausgezahlt, nicht in Stablecoins oder Fiat. Daraus ergibt sich ein Kursrisiko beim Token: Steigt STRK im Wert, ist das Cashback in Dollar gerechnet mehr als 3% wert; fällt STRK im Wert, sinkt die effektive Cashback-Rate unter 3%.

5. Krypto-Unterstützung und Zahlungen

Krypto-Zahlungen am Verkaufsort

Ready unterstützt derzeit ausschließlich USDC. ETH, BTC oder andere Token lassen sich nicht direkt ausgeben. Das USDC-Guthaben wird zum Zeitpunkt des Kaufs zum offiziellen Mastercard-Wechselkurs in Fiat umgewandelt. Am Verkaufsort ist die Ready Card eine gewöhnliche Mastercard. Händler sehen eine kontaktlose Zahlung; aus ihrer Sicht hat der Ablauf nichts Krypto-Spezifisches.

Krypto-Zahlungen können in den meisten Rechtsordnungen einen steuerpflichtigen Vorgang darstellen. Für den jeweiligen Einzelfall empfiehlt sich die Beratung durch eine qualifizierte Steuerfachkraft.

Krypto-Funktionen in der App

Das Konto lässt sich per Banküberweisung aufladen: Das Geld geht direkt vom Bankkonto an Ready und wird automatisch in USDC umgewandelt, sofort verfügbar für Zahlungen. Die App unterstützt außerdem den Kauf von Krypto über Ramp oder Banxa sowie das Bridging von Assets von Börsen oder anderen Wallets über die integrierte Layerswap-Anbindung.

Gebühren und Cashback der Ready Card im direkten Vergleich mit anderen Self-Custody-Optionen. Karte ansehen →

6. Limits und Bedingungen für Bargeldabhebungen

Limits für Zahlungen und Geldautomaten (für beide Tarife gleich): maximal $5,000 pro Einzeltransaktion. Tageslimit für Zahlungen $10,000. Rollierendes 30-Tage-Limit $30,000. Geldautomat: $500/Tag, $2,500 pro rollierende 30 Tage, $30,000/Jahr.

Das Limit von $2,500 bezieht sich auf ein rollierendes 30-Tage-Fenster, nicht auf einen Kalendermonat. Abhebungen an einem bestimmten Tag werden also für die folgenden 30 Tage auf das Limit angerechnet.

Für höhere Limits schaltet ein Wechsel von Lite zu Metal das gebührenfreie Abhebungskontingent von $800/Monat frei. Ist ein Kauf oberhalb dieser Limits geplant, empfiehlt sich eine vorherige Kontaktaufnahme mit dem Support-Team; im Einzelfall lässt sich das Limit möglicherweise vorübergehend anheben.

7. Sicherheit und Self-Custody-Modell

So funktioniert Self-Custody

Die Kartenarchitektur von Ready ist unter Krypto-Karten besonders: Die Guthaben liegen in einem Smart-Contract-Konto auf Starknet, das für jeden Vorgang zwei Signaturen verlangt — die des Nutzers und die des Co-Signers von Ready. Dieses Modell mit zwei Signaturen verhindert doppelte Ausgaben und erhält zugleich die Kontrolle des Nutzers. Verschwindet Ready, bleiben die Guthaben im Smart Contract und lassen sich wiederherstellen.

Weitere Sicherheitsfunktionen

  • Sperren und Entsperren ist mit einem einzigen Tippen in der App möglich, ein Anruf beim Kundenservice entfällt. Bei einer verlegten Karte oder für eine vorübergehende Zahlungspause lässt sich die Karte sofort sperren und wieder freigeben.
  • Bei betrügerischer Nutzung der Karte haftet der Karteninhaber nicht.
  • Biometrischer Login (Face ID/Code) für die PIN-Anzeige und Transaktionen in der App.
  • Virtuelle Kartennummern werden unmittelbar nach der KYC-Prüfung ausgegeben und ermöglichen Online-Einkäufe schon vor Eintreffen der physischen Karte.

Dieses Self-Custody-Modell steht in deutlichem Gegensatz zu Custodial-Krypto-Karten, bei denen der Herausgeber die Guthaben stellvertretend verwahrt — mit entsprechendem Kontrahentenrisiko.

8. Nutzung der Mobile-App und Zahlungskompatibilität

Im App Store (iOS) oder bei Google Play (Android) nach „Ready“ suchen. Ready hat im App Store 4.5 Sterne aus 2,289 Bewertungen.

Funktionen und Bedienbarkeit der App

Die Ready-App dient zugleich als Wallet und als Zentrale für die Kartenverwaltung: Guthabenübersicht, Transaktionsverlauf, Ausgabenanalyse und Zugang zum Kundenservice liegen in einer einzigen Oberfläche. Der gesamte Antragsprozess findet in der Ready-App statt. Web-Formulare zum Ausfüllen gibt es nicht. Die meisten Menschen erledigen alles in weniger als 15 Minuten, hinzu kommen 1–3 Werktage für die KYC-Prüfung.

Ready Card mit Apple Pay und Google Pay

Die Ready Card unterstützt inzwischen Google Pay, Krypto-Zahlungen sind damit direkt per Smartphone oder Smartwatch möglich. Apple Pay ist noch nicht verfügbar; Ready hat bestätigt, dass die Integration in Arbeit ist und ein Starttermin zu gegebener Zeit bekannt gegeben wird. Mit einer Verfügbarkeit von Apple Pay in naher Zukunft sollte nicht gerechnet werden.

9. Die Karte aufladen

Die Ready Card unterstützt keine klassische Direkteinzahlung (Gehalt, staatliche Leistungen), wie ein Bankkonto es täte. Stattdessen ist eine Aufladung per Banküberweisung möglich, vom eigenen Bankkonto an die in der App angezeigte IBAN. Unterstützt werden 6 Fiat-Währungen (darunter GBP, EUR, USD) in über 150 Ländern. UK Faster Payments und SEPA werden beide unterstützt.

USDC lässt sich außerdem über die Layerswap-Anbindung in der App von Börsen wie Binance, OKX oder Bybit direkt in die Starknet-Wallet bridgen oder über Ramp oder Banxa kaufen. Mit über 2 Millionen Downloads ist Ready (früher Argent) eine beliebte Self-Custody-Wallet, bekannt für einfache Bedienung und hohe Sicherheit.

10. Verfügbarkeit und Voraussetzungen

Die Ready Card steht derzeit Personen mit Wohnsitz im Vereinigten Königreich und im Europäischen Wirtschaftsraum zur Beantragung offen. Der EWR umfasst alle 27 EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Liechtenstein und Norwegen. In den Vereinigten Staaten sind die Krypto-Karten von Ready nicht verfügbar.

  • Alter: 18+
  • KYC: Vor Erhalt der Ready Card ist eine Identitätsprüfung abzuschließen. Das ist notwendig, um regulatorische Vorgaben einzuhalten, Betrug zu verhindern und die Funktion der Karte in klassischen Zahlungsnetzwerken wie Mastercard sicherzustellen.
  • Bonitätsprüfung: Nein. Die Ready Card ist eine self-custodial Mastercard-Debitkarte, keine Kreditkarte.

Einmal ausgegeben, funktioniert die Ready Card in über 140 Ländern weltweit. Die Beschränkung betrifft nur die Beantragung, nicht den Ort der Zahlung.

11. Vor- und Nachteile im Überblick

Vorteile

Nachteile

Self-Custody-Modell, kein Kontrahentenrisiko

Unterstützt für Zahlungen nur USDC

3% STRK-Cashback (Metal) ohne Staking-Anforderung

Metal-Tarif kostet $120/Jahr im Voraus

0% Fremdwährungsgebühren bei Metal

Cashback in STRK, der Wert schwankt mit dem Markt

$800/Monat gebührenfreie Bargeldabhebungen (Metal)

Apple Pay noch nicht unterstützt

9 Jahre Sicherheitsbilanz ohne Vorfälle

Beantragung nur für Personen mit Wohnsitz im Vereinigten Königreich/EWR

Kompatibel mit Google Pay

Rollierende 30-Tage-Umsatzgrenze von $30,000

Die Self-Custody-Architektur ist das zentrale Unterscheidungsmerkmal der Ready Card. Für Personen mit Wohnsitz im Vereinigten Königreich und im EWR, denen die Kontrolle über die eigenen Assets wichtig ist, bietet der Metal-Tarif eine starke Kostenrechnung — allerdings nur ab einem Umsatz von rund $333/Monat. Bei Lite-Nutzern mit Zahlungen in anderen Währungen als USD zehrt die Fremdwährungsgebühr von 1% das Cashback von 0.5% auf.

12. Die Ready Card im Vergleich mit Alternativen

Ready Card vs. Crypto.com Visa Card

Die Stufe Jade Green/Royal Indigo von Crypto.com setzt ein CRO-Staking von $5,000 voraus und bringt 3% CRO-Prämien auf Kartenumsätze. Ready Metal erreicht dieselben 3% für nur $120/Jahr, ganz ohne Staking. Allerdings unterstützt Crypto.com über 350 Krypto-Assets für Zahlungen, Ready dagegen nur USDC. Zudem ist Crypto.com ein Custodial-Produkt: Die Guthaben liegen auf der Plattform des Anbieters.

Ready Card vs. Coinbase Card

Die Coinbase Card ist eine Visa-Debitkarte, gedeckt durch das Coinbase-Guthaben und an Millionen Standorten weltweit einsetzbar. Bei Zahlungen fällt eine Liquidationsgebühr von 2.49% auf Krypto an, dafür sind bis zu 4% Krypto-Cashback möglich. Die Liquidationsgebühr von 2.49% schmälert den Nettoertrag erheblich. Mit 0% Umwandlungsgebühr hat Ready Metal beim Kostenaufwand für Zahlungen klar die Nase vorn, während Coinbase eine breitere Asset-Auswahl bietet.

Ready Card vs. Wirex

Wirex bietet sein Cryptoback-Programm mit Prämien in WXT-Token und unterstützt mehrere Kryptowährungen für Zahlungen. Wirex ist allerdings custodial: Die Guthaben liegen auf der Plattform des Anbieters. Beide sind reguliert, doch reguliert und risikofrei sind nicht dasselbe. Zudem unterbietet Ready mit 0% Fremdwährungsgebühr (Metal) die Fremdwährungsgebühren von Wirex außerhalb des Heimatlandes in den höheren Tarifstufen.

Wann die Ready Card die stärkere Wahl ist: wenn Self-Custody Priorität hat, überwiegend in USDC gezahlt wird und 0% Fremdwährungsgebühren im Vereinigten Königreich/EWR gewünscht sind. Wann ein Wettbewerber besser passen kann: wenn eine breitere Auswahl an Krypto-Assets, Verfügbarkeit in den USA oder Kompatibilität mit Apple Pay nötig ist.

Die Ready Card im direkten Vergleich mit anderen Krypto-Karten — Gebühren, Cashback und Verfügbarkeit gegenübergestellt. Karten vergleichen →

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Gebühren fallen bei der Ready Card für Bargeldabhebungen an?

Ready-Metal-Mitglieder können weltweit bis zu $800/Monat kostenlos abheben. Für Beträge über diesem Limit fallen 2% Gebühr an. Karteninhaber von Ready Lite zahlen 2% Gebühr auf alle Bargeldabhebungen. Für beide Tarife gilt gemeinsam eine Obergrenze von $500/Tag und $2,500 pro rollierende 30 Tage. Zusätzlich können Gebühren der Geldautomatenbetreiber anfallen.

Gibt es bei der Ready Card Cashback auf alle Einkäufe?

Cashback gilt für die meisten alltäglichen Einkäufe. Alle Transaktionen qualifizieren sich, ausgenommen eingeschränkte Kategorien wie Glücksspiel, bargeldnahe Transaktionen (Bargeldabhebungen), Geldtransfers und sonstige Finanzdienstleistungen. Metal bringt 3%, Lite 0.5%, jeweils in STRK-Token, begrenzt auf $150/Monat.

Ist die Ready Card eine self-custodial Krypto-Karte?

Ja. Anders als die meisten anderen Krypto-Karten hält oder kontrolliert Ready die Guthaben zu keinem Zeitpunkt. Die Kryptowährungen bleiben bis zum Moment der Zahlung in der Self-Custodial-Wallet. Die Karte ermöglicht lediglich die Zahlung, während die volle Kontrolle über die Assets beim Nutzer bleibt.

In welchen Ländern ist die Ready Card verfügbar?

Die Ready Card steht derzeit Personen mit Wohnsitz im Vereinigten Königreich und im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) zur Beantragung offen. Der EWR umfasst alle 27 EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Liechtenstein und Norwegen. In den USA ist sie nicht verfügbar. Einmal ausgegeben, funktioniert die Karte bei Händlern mit Mastercard-Akzeptanz in über 140 Ländern.

Funktioniert die Ready Card mit Apple Pay und Google Pay?

Die Ready Card unterstützt inzwischen Google Pay. An der Apple-Pay-Integration wird gearbeitet. Voraussichtliche Termine für den Rollout sollen in Kürze bekannt gegeben werden. Stand Juli 2026 wird Apple Pay noch nicht unterstützt.

Wie schneidet die Fremdwährungsgebühr der Ready Card im Vergleich zu Revolut oder Wise ab?

Ready Metal berechnet 0% Fremdwährungsgebühr ohne Aufschlag auf den offiziellen Mastercard-Wechselkurs und liegt damit gleichauf mit oder besser als der Standard-Tarif von Revolut (mit Wochenendaufschlägen) und die übliche Umwandlungsgebühr von 0.35%–0.6% bei Wise. Die Fremdwährungsgebühr von 1% bei Ready Lite ist höher als beide Werte, womit Lite bei häufigen währungsübergreifenden Zahlungen weniger wettbewerbsfähig ist.

Fazit: Lohnt sich die Ready Card?

Die Ready Card besetzt eine spezifische, aber relevante Nische: self-custodial Krypto-Zahlungen zu wettbewerbsfähigen Konditionen. Der Metal-Tarif mit $120/Jahr, 3% STRK-Cashback, 0% Fremdwährungsgebühr und $800/Monat gebührenfreien Bargeldabhebungen passt gut zu Personen mit Wohnsitz im Vereinigten Königreich und im EWR, die $333/Monat oder mehr ausgeben und Wert darauf legen, ihre Kryptowährungen nicht an einen Custodian zu übergeben.

Der Lite-Tarif funktioniert als kostenloser Einstieg, um Self-Custodial-Zahlungen auf Starknet zu testen, auch wenn die Fremdwährungsgebühr von 1% das Cashback von 0.5% bei Transaktionen in anderen Währungen als USD untergräbt.

Die Kompromisse sind klar: Unterstützung ausschließlich für USDC, kein Apple Pay (bislang) und Beantragung beschränkt auf das Vereinigte Königreich und den EWR. Für Nutzer, die eine breitere Asset-Auswahl benötigen oder außerhalb dieser Regionen ansässig sind, können Custodial-Alternativen wie Crypto.com oder Coinbase praktischer sein — sie bringen allerdings ein Kontrahentenrisiko mit, das die Ready Card konstruktionsbedingt vermeidet.

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