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Bybit Card Übersicht 2026: Gebühren, Cashback, Prämien & Alternativen

Unser ausführlicher Test der Bybit Card für 2026. Im Vergleich: Gebühren, Cashback, unterstützte Kryptowährungen, Auto-Earn-Prämien, Sicherheit und Mastercard-Vorteile, dazu der Vergleich mit führenden Krypto-Karten wie Bleap, Crypto.com und Nexo.

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Bybit Card Übersicht: Lohnt sich diese Krypto-Debitkarte 2026?

Die Bybit Card ist eine von Mastercard betriebene Krypto-Debitkarte ohne Jahresgebühr und mit gestaffeltem Cashback von 2% bis 10%, was sie zu einer der lohnenderen Krypto-Zahlungskarten außerhalb der Vereinigten Staaten macht. Verfügbar ist sie im EWR, in der Schweiz, in Australien und in einer Handvoll weiterer regionaler Programme; sie greift auf das Bybit Funding Account zu, zahlt an der Kasse zuerst in Fiat und wandelt ausgewählte Kryptowährungen automatisch um, wenn das Guthaben nicht reicht. Die höchsten Cashback-Raten setzen allerdings entweder hohe Monatsumsätze oder den Bybit-VIP-Status voraus, und das gestaffelte Prämienprogramm steht Nutzern mit Wohnsitz im Europäischen Wirtschaftsraum nicht offen, dort gelten gesonderte EWR-Kartenbedingungen. Zu bedenken ist außerdem: Krypto-Werte schwanken, was den realen Wert aller in digitalen Assets erhaltenen Prämien beeinflusst.

Für diesen Vergleich wurde die Bybit Card mit anderen großen Krypto-Debitkarten verglichen, darunter Crypto.com Visa und Nexo Card, und zwar nach Gebühren, Cashback, Verfügbarkeit und Unterstützung digitaler Wallets. Es folgt die vollständige Aufschlüsselung auf Basis der Programmbedingungen 2026 und verifizierter Daten der Herausgeber, ergänzt um die unabhängige redaktionelle Einschätzung von MyCardCompare.

Wie schlägt sich die Bybit Card gegen andere Krypto-Debitkarten? Der vollständige Vergleich steht auf MyCardCompare. Karten vergleichen →

1. Was ist die Bybit Card?

Die Bybit Card ist eine Mastercard-Debitkarte, erhältlich als virtuelle und als physische Variante, direkt verknüpft mit dem Bybit Funding Wallet. Bei einer Zahlung im Geschäft oder online wandelt die Karte die gewählte Kryptowährung automatisch zum aktuellen Kurs in Fiat um. Die Karte funktioniert überall dort, wo Mastercard akzeptiert wird, und damit bei über 90 Millionen Händlern weltweit.

Die Karte ermöglicht berechtigten Inhabern eines Bybit-Börsenkontos Zahlungen aus dem Guthaben des Funding Account. Anders als bei einer Kreditkarte werden die Ausgaben aus vorhandenen Werten gedeckt, aus Krypto oder Fiat, nicht aus einer Kreditlinie. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal: Bybit verlangt kein Sperren oder Staking von Token, um wettbewerbsfähiges Cashback zu erhalten. Das hebt die Karte von Wettbewerbern ab, die Prämien an Staking-Verpflichtungen für Token knüpfen.

Virtuelle Karte

Die virtuelle Karte ist fast unmittelbar nach Abschluss der KYC-Prüfung nutzbar. Einrichten, zu Google Pay, Apple Pay oder Samsung Pay hinzufügen, fertig, das dauert Minuten. Die Daten der virtuellen Karte, Kartennummer, CVV und Ablaufdatum, werden digital in der Bybit-App angezeigt. Damit eignet sie sich gut für Online-Einkäufe, Abo-Zahlungen und Zahlungen über mobile Wallets.

Die virtuelle Karte ist kostenlos und mit keiner Ausgabegebühr verbunden. Das Programm für den EWR und die Schweiz bietet zusätzlich eine Virtual Card Lite mit niedrigerem Ausgabenlimit und schnellerem Onboarding, allerdings mit einer lebenslangen Ausgabengrenze von 150 €, was sie eher zu einer Testkarte macht.

Physische Karte

Die physische Karte ist für Chip-Zahlungen im Geschäft und für die Nutzung am Geldautomaten gedacht (soweit unterstützt). Die Lieferung dauert je nach Region in der Regel 7–14 Werktage. Für die physische Karte fällt eine einmalige Ausgabegebühr von $5 USD/EUR an. Vor dem Antrag auf eine physische Karte ist zunächst eine virtuelle Bybit Card erforderlich.

Kontaktlose Zahlungen mit der physischen Bybit Card sind bei Händlern mit kontaktlosfähigen Kassenterminals (POS) möglich. In Europa gelten die Kontaktlos-Grenzen nach PSD2.

2. Mastercard-Netzwerk und Akzeptanz

Die Bybit Card funktioniert überall dort, wo Mastercard akzeptiert wird, und damit bei mehr als 90 Millionen Händlern weltweit. Das umfasst Einkäufe online wie im Geschäft in praktisch jeder Kategorie.

An der Kasse folgt die Karte einer Fiat-zuerst-Logik: Zuerst wird das Fiat-Guthaben herangezogen, ausgewählte Kryptowährungen werden nur bei Bedarf automatisch umgewandelt. Im Programm für den EWR und die Schweiz fällt zusätzlich zum Mastercard-Kurs eine Fremdwährungsgebühr von 0.5% an, und zusätzlich zum Bybit-Umtauschkurs eine Krypto-Umwandlungsgebühr von 0.9%.

Die Karte ist nicht in den Vereinigten Staaten, in Kanada, im Vereinigten Königreich, in Festlandchina, Hongkong oder Singapur verfügbar. Bybit bietet in ausgeschlossenen Rechtsräumen keine Dienste oder Produkte an, darunter die Vereinigten Staaten, Festlandchina, Hongkong, Singapur, Kanada, Nordkorea, Kuba, Iran und weitere sanktionierte Regionen. Die Bybit Card läuft als getrennte regionale Kartenprogramme, unter anderem für den EWR und die Schweiz, Australien, Argentinien, Brasilien, AIFC, Teile des asiatisch-pazifischen Raums und Mexiko.

3. Voraussetzungen und Antragstellung

Die Karte ist im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum verfügbar, mit wenigen Ausnahmen wie Kroatien und Irland. Zu den unterstützten Märkten zählen außerdem die Schweiz, Australien, Argentinien, Brasilien, die AIFC-Jurisdiktion, Teile des asiatisch-pazifischen Raums und Mexiko. Die Verfügbarkeit ändert sich von Zeit zu Zeit, ein Blick in das offizielle Bybit Help Center vor der Antragstellung ist daher ratsam.

KYC-Anforderungen

Antragsteller müssen mindestens 18 Jahre alt sein und eine vollständige KYC-Prüfung mit Identitäts- und Adressnachweis durchlaufen. Bybit bietet drei Stufen der KYC-Prüfung mit jeweils unterschiedlichen Anforderungen. Standard (Stufe 1) verlangt einen amtlichen Ausweis und ein Selfie und dauert 5–10 Minuten. Advanced (Stufe 2) ergänzt den Adressnachweis; für die Teilnahme am Prämienprogramm sind die Identitätsprüfungen Lv. 1 und Lv. 2 erforderlich.

Die KYC-Prüfung dauert im Allgemeinen etwa 15 Minuten. Mitunter kann sie jedoch bis zu 48 Stunden in Anspruch nehmen. Akzeptiert werden Reisepässe, Personalausweise, Aufenthaltstitel und Führerscheine. Adressnachweise wie Rechnungen von Versorgungsunternehmen, Kontoauszüge und Wohnsitznachweise dürfen nicht älter als 3 Monate sein.

Der Antragsprozess Schritt für Schritt

  1. Ein Bybit-Konto anlegen oder sich anmelden (für Personen mit Wohnsitz im EWR ein Bybit-EU-Konto).
  2. Zum Karten-Bereich in der App oder im Web-Dashboard navigieren.
  3. Die KYC-Prüfung abschließen oder bestätigen (Stufe 1 + Stufe 2).
  4. Das Konto mit mindestens 100 € in EUR oder in unterstützten Kryptowährungen (BTC, ETH, XRP, USDC, TON, MNT) aufladen.
  5. Die virtuelle Karte aktivieren und sofort über Apple Pay, Google Pay oder Samsung Pay bezahlen.

4. Unterstützte Kryptowährungen und Aufladewege

Das Aufladen der Karte ist mit 8 Kryptowährungen möglich, darunter BTC, ETH, USDT und USDC. Die Standard-Zahlungsreihenfolge lautet USDT > USDC > GRAM > BTC > ETH > XRP. Die Zahlungswährungen lassen sich auf der Seite Card Dashboard verwalten, also hinzufügen, entfernen oder in der Reihenfolge ändern.

Für Alltagsausgaben sind Stablecoins wie USDT am sinnvollsten, der Wert ist vorhersehbar, der zu zahlende Betrag also genau bekannt. Bei einem volatilen Krypto-Asset wie BTC oder ETH wandelt Bybit es am Verkaufsort automatisch zum aktuellen Kurs in Fiat um. Zu beachten: Krypto-Werte schwanken, die Kosten eines Kaufs in Asset-Einheiten können sich also zwischen dem Blick auf das Guthaben und der Abrechnung der Transaktion verschieben.

Die Bybit Card hat kein eigenes Wallet-Guthaben. Stattdessen bezieht sie die Mittel aus dem Funding Account und aus dem Guthaben in Flexible Easy Earn. Für die Nutzung der Karte muss im Funding Account oder im Produkt Flexible Easy Earn ausreichend Guthaben vorhanden sein.

Die Krypto-Umwandlungsgebühr von 0.9% ist der wichtigste variable Kostenfaktor bei Zahlungen mit Assets, die keine Stablecoins sind. Bei den meisten Einkäufen mit Stablecoins bei Händlern, die in derselben Währung abrechnen, fallen nur diese 0.9% an, und bei mindestens 2% Cashback bleibt die Transaktion unterm Strich im Plus.

5. Cashback- und Prämienprogramm

Die Prämienstruktur der Bybit Card ist stufenbasiert und reicht von 2% auf der Einstiegsebene (Stufe 1 / Base) bis 10% auf Stufe 6 (Infinite). Maßgeblich für die Stufe ist entweder der Bybit-VIP-Status oder das monatliche Kartenumsatzvolumen, je nachdem, was höher ausfällt.

Wichtiger Hinweis für Personen mit Wohnsitz im EWR: Das gestaffelte Prämienprogramm (bis zu 10%) ist nicht für Nutzer mit Wohnsitz im EWR bestimmt. Die Teilnahme im EWR ist für dieses Programm strikt untersagt. Stattdessen hat Bybit Card ein gesondertes Programm mit unbegrenztem Cashback für europäische Nutzer gestartet, mit 1% Cashback auf jeden qualifizierenden Einkauf und ohne Ausgabengrenzen.

Cashback-Stufen (Programm außerhalb des EWR)

Stufe

Name

Monatlicher Umsatzschwellenwert

Cashback-Rate

Monatliche Cashback-Obergrenze

1

Base

Kein Mindestumsatz

2%

$5

2

Beta

$500 (oder VIP 1)

2%

$50

3

Alpha

$6,000 (oder VIP 3)

4%

$150

4

Apex

(höherer Umsatz/VIP)

6%

$300

5

Omega

(höherer Umsatz/VIP)

8%

$450

6

Infinite

$25,000 (oder VIP 5+)

10%

$600

Die Schwellenwerte sind Näherungswerte und stammen aus dem Bybit Help Center sowie aus Bewertungen Dritter; die aktuellen Werte sind stets in der Bybit-App zu prüfen.

Nach dem Freischalten einer höheren Stufe gilt diese Stufe auch im folgenden Kalendermonat und bleibt bis zu dessen Ende gültig. Um die Stufe zu halten, ist das erforderliche Umsatzvolumen innerhalb des Kalendermonats zu erreichen. Andernfalls erfolgt eine Herabstufung.

Cashback auf Abos und Dienste

Ab Stufe 2 gibt es 100% Cashback auf bestimmte Abo-Dienste, also die vollen Abokosten zurück in USDT. Zu den berechtigten Diensten zählen Netflix, Spotify, ChatGPT, Amazon Prime und TradingView (nur Monatspläne). Umsätze oberhalb der Punkteobergrenze bringen keine weiteren Punkte.

Auf allen Stufen kommen zusätzliche +1% Cashback hinzu, wenn eine Transaktion in einen Pay-Later-Ratenplan umgewandelt wird. Dieser Bonus stammt aus einem gesonderten Topf und geht nicht zulasten der monatlichen Hauptobergrenze.

So werden die Prämien ausgezahlt

Das Cashback wird in USDT ausgezahlt und nach folgender Formel berechnet: Cashback (USDT) = gesammelte Punkte × 0.002, wobei 1 USD/EUR Umsatz 1 Basispunkt entspricht. Die Prämienpunkte treffen in der Regel innerhalb von 4 Kalendertagen nach Abschluss einer Transaktion ein.

Das Cashback lässt sich alternativ in BTC, USDT, USDC oder AVAX beziehen, statt an einen einzigen Token gebunden zu sein. Gutgeschrieben wird es dem Funding Account. Da Prämien in Krypto-Assets ausgezahlt werden können, kann ihr Fiat-Wert schwanken; zu etwaigen Pflichten in der jeweiligen Rechtsordnung empfiehlt sich die Beratung durch eine Steuerfachkraft.

6. Gebühren und Limits

Gebührenstruktur

Die Bybit Card erhebt keine Jahres- und keine Inaktivitätsgebühren. Es folgt das Gebührenverzeichnis für den EWR und die Schweiz:

Gebührenart

Betrag

Jahresgebühr

€0

Ausgabe der virtuellen Karte

Kostenlos

Ausgabe der physischen Karte

~€5

Fremdwährungsgebühr (Zahlungen in anderen Währungen als Euro)

0.5% zusätzlich zum Mastercard-Kurs

Umwandlung von Krypto in Fiat

0.9% (mind. 1 €)

Bargeldabhebung (innerhalb des Freibetrags)

Kostenlos (bis 100 € pro Monat)

Bargeldabhebung (oberhalb des Freibetrags)

2%

Die Gebühren für Zahlungen in Fremdwährung unterscheiden sich je nach Region: 0.5% im EWR und in der Schweiz, 1% in Australien und bis zu 7% in Argentinien. Bei der Umwandlung von Krypto in Fiat fällt eine Umwandlungsgebühr von 0.9% an, mit einer Mindestgebühr von 1 € bzw. $1.

Ausgaben- und Abhebungslimits

Für den EWR und die Schweiz liegen die Ausgabenlimits bei 5,000 € pro Transaktion und pro Tag, das Geldautomatenlimit der physischen Karte bei bis zu 2,000 € pro Tag.

Limitart

EWR/Schweiz

Pro Transaktion

€5,000

Ausgaben pro Tag

€5,000

Ausgaben pro Monat

€50,000

Ausgaben pro Jahr

€250,000

Geldautomatenlimit pro Tag (physisch)

Bis zu 2,000 €

Geldautomaten-Freibetrag

100 € pro Monat

Für Inhaber der höchsten VIP-Status lassen sich diese Limits anheben. Die Limits unterscheiden sich deutlich je nach Region, die Programme für den asiatisch-pazifischen Raum und für AIFC haben andere Schwellenwerte.

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7. Kompatibilität mit digitalen Wallets

Das Hinzufügen der Bybit Card zu Apple Pay, Google Pay und Samsung Pay wird unterstützt. Die Verfügbarkeit kann je nach konkretem Bybit-Card-Programm variieren.

  • Google Pay: In allen Bybit-Card-Programmen unterstützt.
  • Apple Pay: Die Verfügbarkeit hängt vom konkreten Kartenprogramm und vom Kartenherausgeber ab. Die EWR-Karte unterstützt Apple Pay, die Bybit-AIFC-Karten unterstützen Apple Pay derzeit nicht.
  • Samsung Pay: Die Bybit Card lässt sich über die Samsung-Pay-App mit Samsung Pay verknüpfen.

Ein praktischer Hinweis: Die virtuelle Karte lässt sich unmittelbar nach der Aktivierung zu einem mobilen Wallet hinzufügen, ohne auf die Ankunft einer physischen Karte zu warten. Damit sind kontaktlose Zahlungen im Geschäft schon wenige Minuten nach Abschluss der KYC-Prüfung möglich.

8. Die Funktion Auto-Earn

Die Funktion Auto-Earn, erreichbar über das Bybit-Card-Dashboard, ermöglicht Nutzern der Bybit Card Zinsen auf ungenutzte Assets in Flexible Earn und erlaubt zugleich, diese Assets bei aktivierter Funktion automatisch für Zahlungen mit der Bybit Card einzulösen.

Direkt über das Bybit-Card-Dashboard verfügbar, bringt Auto-Earn bis zu 8% APR auf ungenutzte Assets, bei weiterhin sofortigem Zugriff auf die Guthaben. Zu den unterstützten Assets zählen BTC, ETH, USDT und weitere gängige Coins.

Auto-Earn investiert ungenutzte Assets aus dem Funding Account automatisch in Easy-Earn-Produkte mit flexibler Laufzeit. Bei aktivierter Funktion werden ungenutzte Bestände der ausgewählten Coins täglich um 10:00 UTC automatisch angelegt.

Ein wesentlicher Vorteil der Funktion Auto-Earn ist ihre eingebaute Flexibilität. Alle automatisch in Flexible Earn angelegten Assets lassen sich jederzeit wieder abziehen. Allerdings ist der APR ein variabler Satz und kann je nach Asset und Marktlage schwanken, die aktuellen Sätze sind stets in der Bybit-App zu prüfen. Die Renditeangabe ist nicht garantiert, und der Fiat-Wert der in Earn-Produkten gehaltenen Assets schwankt mit den Krypto-Märkten.

9. Sicherheitsfunktionen

Die Karte läuft im Netzwerk von Mastercard, was EMV 3D Secure und die Zero-Liability-Regel von Mastercard für nicht autorisierte Transaktionen einschließt. Auf Bybit-Seite kommen 2FA, PIN-Schutz und die Möglichkeit hinzu, die Karte in der App sofort zu sperren und wieder zu entsperren.

Zu den wichtigsten Sicherheitseinstellungen in der App zählen:

  • Karte sperren/entsperren: Alle Transaktionen vorübergehend aussetzen, um das Konto vor unbefugten Aktivitäten zu schützen.
  • CVV-Verwaltung: Bei Überschreiten der zulässigen Zahl von CVV-Eingabeversuchen sperrt sich die Karte und lässt sich auf der Seite Card Management wieder entsperren.
  • Transaktionsschalter: Nutzer können Online-Transaktionen und Bargeldabhebungen über die Einstellungen verwalten.
  • Anti-Phishing-Code: Es lässt sich ein Code hinterlegen, der in allen offiziellen E-Mails von Bybit erscheint und so bei der Prüfung ihrer Echtheit hilft.

Das Europageschäft von Bybit folgt den regulatorischen Standards MiCA und EMD2. Geht eine Karte verloren oder wird sie gestohlen, ist sie umgehend über die App als Lost/Stolen zu melden, um Sperrung und Ersatz einzuleiten.

10. Die Bybit Card im Alltag nutzen

Die Karte aufladen: Mittel vom Bybit-Spot-Wallet auf den Funding Account übertragen. Einzahlungen auf den Funding Account sind auch durch den Kauf von Fiat oder Krypto über die Bybit-Funktion Buy Crypto möglich. Ebenso lassen sich Kryptowährungen aus externen Wallets einzahlen.

Online einkaufen: Die Daten der virtuellen Karte, Kartennummer, CVV und Ablaufdatum, bei jedem Online-Händler mit Mastercard-Akzeptanz verwenden. Zur Verifizierung wird 3D Secure ausgelöst.

Im Geschäft einkaufen: Kontaktlos über Apple Pay, Google Pay oder Samsung Pay zahlen oder die physische Karte kontaktlos bzw. per Chip und PIN nutzen. In Europa liegt die einzelne kontaktlose Zahlung bei höchstens 50 €, die kumulierte Kontaktlos-Grenze bei 150 €.

Guthaben prüfen: Guthaben des Funding Account und Transaktionsverlauf lassen sich direkt in der Bybit-App einsehen. Monatsauszüge werden nicht bereitgestellt, der Transaktionsdatensatz lässt sich aber auf der Seite Data Export exportieren.

Cashback maximieren: Regelmäßige Ausgaben wie Abos, Lebensmittel und Verkehr auf der Karte bündeln, um die Stufenschwellen zu erreichen. Für Stufe 2 ohne VIP-Status sind $500 Umsatz in einem Kalendermonat nötig. Streaming-Abos über die Karte laufen zu lassen, macht sie ab Stufe 2 faktisch kostenlos.

11. Bybit Card: Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Keine Jahresgebühr: es gibt keine Jahres-, Monats- oder Inaktivitätsgebühren
  • Wettbewerbsfähiges Cashback: bis zu 10% für umsatzstarke Nutzer und VIP-Kunden, ohne Staking-Pflicht
  • Sofortige virtuelle Karte: die meisten Antragsteller erhalten die virtuelle Karte innerhalb von Minuten
  • Unterstützung digitaler Wallets: kompatibel mit Google Pay in allen Programmen, mit Apple Pay in ausgewählten Programmen und mit Samsung Pay
  • Auto-Earn: bis zu 8% APR auf ungenutzte Guthaben, mit sofortiger Einlösung
  • Breite Mastercard-Akzeptanz: über 90 Millionen Händler weltweit
  • Umwandlung von Krypto in Fiat in Echtzeit: automatisch am Verkaufsort
  • Kartensteuerung in der App: sperren, entsperren, Ausgabenlimits anpassen und Transaktionsschalter

Nachteile

  • Nicht verfügbar in den USA, im UK, in Kanada und in mehreren weiteren großen Märkten: keine Ausgabe an Personen mit Wohnsitz in den USA
  • Cashback-Obergrenzen begrenzen den realen Ertrag: Stufe 1 ist auf lediglich $5 pro Monat begrenzt
  • Krypto-Umwandlungsgebühr von 0.9%: fällt bei jeder Transaktion an, die nicht in Fiat erfolgt
  • KYC-Anforderungen: die Prüfung auf Stufe 2 (einschließlich Adressnachweis) ist verpflichtend
  • Die Stufenschwellen erfordern hohe Umsätze: Stufe 3 verlangt $3,500 Umsatz pro Monat, ein beachtliches Monatsbudget
  • Abweichende Prämien im EWR: das gestaffelte Prämienprogramm (2–10%) gilt nicht für Personen mit Wohnsitz im EWR, die stattdessen ein gesondertes unbegrenztes Cashback von 1% erhalten
  • Geldautomatengebühren oberhalb des Freibetrags: 2% Gebühr nach den ersten 100 € pro Monat
  • Die Auto-Earn-Sätze sind variabel: der APR schwankt mit der Marktlage und ist nicht garantiert

12. Bybit Card gegen die Konkurrenz

So schneidet die Bybit Card im Vergleich zu zwei der bekanntesten Alternativen unter den Krypto-Debitkarten ab, der Crypto.com Visa und der Nexo Card. Alle Angaben mit Stand Mitte 2026 verifiziert.

Merkmal

Bybit Card

Crypto.com Visa

Nexo Card

Netzwerk

Mastercard

Visa

Mastercard

Jahresgebühr

€0

€0

€0

Max. Cashback

10% (außerhalb des EWR); 1% (EWR)

Bis zu 5% (8% bei einem Stake von über $1M)

Bis zu 2%

Cashback-Währung

USDT, BTC, USDC oder AVAX

CRO

NEXO oder BTC

Staking erforderlich

Nein

Ja (für Prämien oberhalb der Basisstufe)

Ja (portfolioabhängige Stufen)

Fremdwährungsgebühr (EWR)

0.5%

0% (höhere Stufen)

~1.35%

Krypto-Umwandlung

0.9%

Spread-basiert

0.75% + Fremdwährungsgebühr

Geldautomaten-Freibetrag

100 € pro Monat

200 €–1,000 € pro Monat (je Stufe)

Bis zu 2,000 € pro Monat (je Stufe)

Auto-Earn / Rendite

Ja, bis zu 8% APR

Nein (gesondertes Earn-Produkt)

Ja, bis zu 13% APY

Apple Pay

Programmabhängig

Ja

Ja

Google Pay

Alle Programme

Ja

Ja

Verfügbarkeit

EWR, Schweiz, Australien, LATAM, AIFC

USA, EWR, UK, Kanada, Singapur, Australien, Brasilien

EWR, UK

Wichtigste Beobachtungen: Bei der maximalen Cashback-Rate liegt die Bybit Card für Nutzer außerhalb des EWR vorn und verlangt kein Staking, was sie sowohl von Crypto.com als auch von Nexo spürbar abhebt. Die Visa-Karte von Crypto.com zahlt bis zu 5% Cashback in CRO, die oberste Stufe setzt jedoch ein Staking von $400k CRO über 180 Tage voraus. Bei der Nexo Card sind ein Portfolio-Minimum von $5,000 und eine Loyalty-Stufe Voraussetzung für jegliches Cashback. Andererseits hat Crypto.com die breitere geografische Verfügbarkeit (einschließlich USA und UK), und Nexo bietet einen einzigartigen dualen Debit-/Kredit-Modus.

Hinweis: Dies sind vergleichende Beobachtungen, keine personalisierten Empfehlungen. Jede Karte passt zu einem anderen Ausgabenprofil und zu einer anderen Region.

13. Nutzererfahrung und Gesamturteil

Die Bybit Card fügt sich direkt in das Ökosystem der Bybit-Börse ein, sodass alle, die dort bereits handeln oder Assets halten, eine Karte mit minimalem Aufwand aktivieren können. Kartenverwaltung, Sperren, Ausgabenlimits, Transaktionsverlauf, Auto-Earn-Schalter, all das liegt in derselben App wie der Handel.

Der Kundensupport ist über den Chat in der App, per E-Mail oder über ein Webformular erreichbar. Die Prüfung des Antrags kann Minuten dauern, laut Bybit in manchen Fällen aber bis zu 7 Werktage.

MyCardCompare bewertet die Bybit Card als starke Option für krypto-affine Zahler in den unterstützten Regionen. Besonders gut geeignet ist sie für:

  • Aktive Bybit-Trader, die bereits Kryptowährungen auf der Börse halten und den VIP-Status für höhere Stufen nutzen können
  • Nutzer in berechtigten europäischen, australischen oder lateinamerikanischen Märkten auf der Suche nach einer Mastercard ohne Jahresgebühr
  • Cashback-Interessierte, die bereit sind, Stufenschwellen und Prämien-Token im Blick zu behalten

Anderswo umsehen sollten sich unter anderem Personen mit Wohnsitz in den USA (nicht berechtigt), alle, die ein einfaches Aufladen in Fiat bevorzugen, oder alle, die eine schlichtere Karte mit fester Rate ohne Stufenkomplexität suchen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist die Bybit Card in den USA verfügbar?

Nein. Bybit bietet Nutzern in den Vereinigten Staaten keine Dienste oder Produkte an. Die Bybit Card ist im EWR, in der Schweiz, in Australien, Argentinien, Brasilien, im AIFC, in Teilen des asiatisch-pazifischen Raums und in Mexiko verfügbar. Für Personen mit Wohnsitz in den USA kommen Alternativen wie die Crypto.com Visa oder die Coinbase Card infrage, die dort verfügbar sind.

Welche Gebühren fallen bei der Bybit Card an?

Es gibt keine Jahres-, Monats- oder Inaktivitätsgebühren. Die Fremdwährungsgebühren liegen bei etwa 0.5% für Zahlungen außerhalb des Euro, die Umwandlung von Krypto in Fiat an der Kasse kostet 0.9%. Bargeldabhebungen sind bis 100 € pro Monat kostenlos; danach fällt eine Gebühr von 2% an. Die vollständige Gebührentabelle steht oben in Abschnitt 6.

Wie funktioniert das Cashback der Bybit Card, und wann wird es ausgezahlt?

Für Nutzer außerhalb des EWR reichen die Cashback-Raten je nach Stufe von 2% bis 10%, mit Monatsgrenzen auf jeder Ebene. Für Nutzer im EWR gilt ein gesondertes Programm mit unbegrenztem Cashback von 1%. Die Prämienpunkte treffen in der Regel innerhalb von 4 Kalendertagen ein, und das Cashback wird täglich verarbeitet, wobei die Umrechnungskurse bei der Einlösung festgelegt werden.

Lässt sich die Bybit Card mit Apple Pay oder Google Pay nutzen?

Ja. Google Pay wird in allen Bybit-Card-Programmen unterstützt. Die Verfügbarkeit von Apple Pay hängt vom konkreten Kartenprogramm und vom Kartenherausgeber ab, mit der EWR-Karte funktioniert es, auf AIFC-Karten wird es noch nicht unterstützt. Die virtuelle Karte lässt sich unmittelbar nach der Aktivierung zum mobilen Wallet hinzufügen, ohne auf die physische Karte zu warten.

Welche Kryptowährungen lassen sich mit der Bybit Card ausgeben?

Das Aufladen ist mit 8 Kryptowährungen möglich, darunter BTC, ETH, USDT und USDC. Krypto wird an der Kasse automatisch in Fiat umgewandelt. Die Standard-Zahlungsreihenfolge lautet USDT > USDC > GRAM > BTC > ETH > XRP, lässt sich im Card Dashboard aber anpassen.

Welche KYC-Stufe ist für die Bybit Card nötig?

Für die Teilnahme am Prämienprogramm sind die Identitätsprüfungen Lv. 1 und Lv. 2 erforderlich. Stufe 1 verlangt einen amtlichen Ausweis und ein Selfie. Stufe 2 ergänzt den Adressnachweis. Die Prüfung dauert im Allgemeinen etwa 15 Minuten. Höhere KYC-Stufen schalten auf der Bybit-Plattform insgesamt höhere Ausgaben- und Abhebungslimits frei.

Fazit

Die Bybit Card bietet krypto-affinen Zahlern in den unterstützten Regionen ein überzeugendes Paket: keine Jahresgebühr, gestaffeltes Cashback bis 10% (oder 1% unbegrenzt für Nutzer im EWR), passive Rendite über Auto-Earn auf ungenutzte Guthaben und die nahtlose Einbindung in das Ökosystem der Bybit-Börse. Für die Prämien ist kein Token-Staking nötig, was ihr einen Vorsprung gegenüber Wettbewerbern wie Crypto.com Visa und Nexo Card verschafft.

Allerdings sind die geografischen Beschränkungen erheblich, die Karte ist in den USA, im UK und in Kanada nicht verfügbar, und die besten Cashback-Stufen außerhalb des EWR setzen erhebliche Monatsumsätze oder aktiven Handel für den VIP-Status voraus. Bei in Krypto-Assets ausgezahlten Prämien kommen Umwandlungs- und Volatilitätsaspekte hinzu, die in die Entscheidung einfließen sollten.

Für Leser in berechtigten Regionen, die Bybit bereits nutzen, kostet die Aktivierung der virtuellen Karte nichts und kann vom ersten Tag an Wert schaffen. Für alle anderen lohnt sich der Vergleich mit der gesamten Bandbreite der im jeweiligen Markt verfügbaren Krypto-Debitkarten.

Dieser Artikel liefert ausschließlich vergleichende Informationen und stellt keine Finanzberatung dar. Gebühren, Sätze und Verfügbarkeit können sich ändern, die aktuellen Bedingungen sind vor der Beantragung stets auf der offiziellen Website von Bybit zu prüfen. Die redaktionellen Bewertungen von MyCardCompare sind unabhängig und werden nicht durch Beziehungen zu Herausgebern beeinflusst.

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