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MetaMask Card Test 2026: Gebühren, Cashback & Limits

Mit der MetaMask Card bezahlst du Krypto direkt aus deiner Self-Custody-Wallet. Sie bietet 1–3 % Cashback in mUSD, keine Jahresgebühr für die Virtual Card und Multi-Chain-Support. Mehr zu Gebühren, Limits, Verfügbarkeit sowie Vor- und Nachteilen.

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MetaMask Card im Test: Gebühren, Cashback und lohnt sich die Karte 2026?

Die MetaMask Card ist eine selbstverwahrte Mastercard-Debitkarte, mit der du 1–3 % Cashback in mUSD sammelst und die in der kostenlosen Virtual-Variante keine Jahresgebühr kostet. Es handelt sich um eine Non-Custodial-Mastercard-Debitkarte, bei der direkt aus deiner Self-Custody-Wallet bezahlt wird: Dein Guthaben bleibt bis zum Moment der Zahlung in deiner MetaMask-Wallet. Die Premium-Metal-Karte bringt dir 3 % mUSD zurück und verlangt keine Auslandsgebühren, während die Virtual-Karte 1 % mUSD Cashback bietet. Aktuell sind Neuanmeldungen für die MetaMask Card in den USA und Großbritannien vorübergehend gesperrt, und da die Bestellung der Metal-Karte pausiert, ist die Verfügbarkeit derzeit deutlich eingeschränkter, als es den Ambitionen des Produkts entspricht.

MyCardCompare beobachtet über 200 Karten, wöchentlich aktualisiert, darunter auch die MetaMask Card. Hier siehst du, wie sie bei Gebühren, Prämien, Verfügbarkeit und Alltagstauglichkeit abschneidet.

Die MetaMask Card ist eine von mehreren Self-Custody-Krypto-Karten, die wir jetzt im Vergleich haben – hier findest du die komplette Übersicht. Zur Karte →

1. Was ist die MetaMask Card?

Die MetaMask Card ist eine selbstverwahrte Debitkarte, mit der du direkt aus deinem MetaMask Wallet Krypto ausgeben kannst – überall dort, wo Mastercard akzeptiert wird. Sie ermöglicht eine sofortige Umwandlung von Krypto in Fiat-Währung an der Kasse, wobei du bis zum Zeitpunkt der Transaktion die volle Kontrolle über deine Gelder behältst.

Das Besondere: das nicht-verwahrende Modell. Anders als bei den meisten Krypto-Karten, bei denen du deine Assets erst auf eine Börse einzahlen musst, bevor du sie ausgeben kannst, greift die MetaMask Card direkt im Moment des Kaufs auf dein eigenes Wallet zu. Baanx stellt die MetaMask Card bereit, Monovate ist der Kartenherausgeber, und Mastercard betreibt das Zahlungsnetzwerk. MetaMask ist ein selbstverwahrtes Ethereum-Wallet, das erstmals 2016 veröffentlicht wurde und von Consensys entwickelt wird – dem Blockchain-Softwareunternehmen, das 2014 von Ethereum-Mitgründer Joseph Lubin gegründet wurde.

Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt, das erstmals auf der ETHDenver 2025 vorgestellt wurde, war die MetaMask Card ab Februar 2026 landesweit für Nutzer in den USA verfügbar – der Zugang ist aktuell allerdings pausiert. Die Karte ist in über 50 Ländern erhältlich, darunter die EU, Großbritannien, Kanada, Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien und Mexiko.

2. So funktioniert die MetaMask Card

Der Self-Custody-Mechanismus beim Bezahlen

Anders als die meisten herkömmlichen Krypto-Karten, die custodial sind und ein vorheriges Aufladen des Guthabens auf ein Exchange-Konto erfordern, ist die MetaMask Card vollständig self-custodial. Nutzer behalten die Kontrolle über ihre digitalen Assets in ihrer MetaMask-Wallet bis zu dem Moment, in dem sie tatsächlich bezahlen. Es gibt keinen Vorab-Ladeschritt und kein Guthaben, das auf einer Drittplattform liegt.

Wenn du deine Karte hältst (oder Apple Pay / Google Pay nutzt), wandelt die MetaMask Card deine Token sofort in die lokale Währung um, wobei die Umrechnungskurse zum Zeitpunkt der Transaktion berechnet werden. Die Karte delegiert ein bestimmtes Ausgabelimit, das du On-Chain genehmigst – geht die Karte verloren, bedeutet das also nicht, dass deine Wallet kompromittiert ist.

Die Mastercard-Partnerschaft im Detail

Baanx ist der Anbieter der MetaMask Card, Monovate der Kartenherausgeber, und Mastercard betreibt das Zahlungsnetzwerk. In den USA sorgt die Partnerschaft mit der Cross River Bank, einem führenden Fintech-Bankinstitut aus New Jersey, für das nötige regulatorische Fundament bei der Ausgabe der Karte. Für Händler läuft alles wie gewohnt über Mastercard ab – an der Kasse braucht niemand Krypto-Kenntnisse.

3. Unterstützte Blockchains und Assets

Kompatible Netzwerke

Die MetaMask Card ist direkt mit der MetaMask Wallet über Linea, Base, Monad und Solana verbunden. Linea, das eigene Layer-2-Netzwerk von Consensys, hat die niedrigsten Gas-Kosten – meist unter einem Cent pro Transaktion. Nutzer in New York und Texas können unterstützte Token ausschließlich auf Linea ausgeben. Solana, Base und Monad stehen in diesen Bundesstaaten nicht zur Verfügung.

Unterstützte Token

Die MetaMask Card unterstützt aktuell folgende Token auf folgenden Netzwerken: Auf Linea: mUSD, USDC, USDT, wETH, EURe, GBPe, aUSDC und amUSD. Auf Solana: USDC, USDT. Auf Base: USDC, USDT, aBasUSDC. Auf Monad: USDC.

Ein besonderes Feature ist die Unterstützung von Aave-gewrappten Token. Du kannst deine renditebringenden Positionen (amUSD, aUSDC, aBasUSDC) direkt ausgeben, ohne sie vorher zu entwrappen. Deine Token erwirtschaften weiterhin Aave-Rendite, bis zu dem Moment, in dem du sie tatsächlich ausgibst.

NFTs, LP-Token und volatile Altcoins außer wETH kannst du nicht ausgeben. Für den täglichen Gebrauch sind Stablecoins wie USDC oder mUSD die praktischste Wahl – sie vermeiden Kursschwankungen und vereinfachen die steuerliche Nachverfolgung. Denk daran, dass Kryptowerte schwanken: Wenn du volatile Assets wie wETH ausgibst, kann sich deine Kaufkraft zwischen dem Zeitpunkt, an dem du deinen Kontostand prüfst, und dem Moment, in dem du bezahlst, verändern.

4. Kartentypen: Virtuell vs. Physisches Metall

Virtuelle Karte

Nach der Genehmigung wird sofort eine virtuelle Version der Karte ausgestellt. Diese digitale Karte kannst du direkt zu Apple Pay oder Google Pay hinzufügen und damit sofort bei physischen und Online-Händlern bezahlen. Die virtuelle Karte hat keine Jahres- oder Verwaltungsgebühren.

Physische Metallkarte

Die physische Karte hat ein chromfarbenes Finish, wiegt 16 Gramm und wird weltweit bei über 150 Millionen Mastercard-Akzeptanzstellen angenommen. Physische Metallkarten werden innerhalb von 6–8 Wochen nach Bestellung verschickt. Allerdings sind Bestellungen für die MetaMask Metal Card seit dem 2. Juni 2026 vorübergehend pausiert. Nutzer in berechtigten Ländern außerhalb der USA können sich schon jetzt für eine virtuelle Karte anmelden.

Funktion

Virtuell (kostenlos)

Metal (199 $/Jahr)

Jahresgebühr

0 $

199 $

Cashback

1% mUSD

3% mUSD (bis 10.000 $/Jahr), danach 1%

Auslandsgebühr

1%

0%

Tägliches Ausgabenlimit

15.000 $

30.000 $

Geldautomatengebühr

2%

Kostenlos bis 1.200 $/Monat, danach 2%

Physische Karte

Nein

Ja (16 g Edelstahl)

Aktuelle Verfügbarkeit

EWR, Kanada, Lateinamerika, Schweiz

Nur USA (pausiert)

Quellen: Offizielle MetaMask-Gebührenseite und Support-FAQs, Stand Juli 2026.

5. MetaMask Card Gebühren im Überblick

Ausstellungs- und Verwaltungsgebühren

Die MetaMask Card kostet in der Ausstellung nichts, und auch die Jahresgebühr entfällt beim Virtual-Tarif. Bei der Metal-Karte fällt eine Jahresgebühr von 199 $ an. Monatliche Verwaltungsgebühren gibt es bei keinem der beiden Tarife.

Transaktions- und Wechselkursgebühren

Wenn du mit der MetaMask Card bezahlst, wird dein Krypto-Guthaben zu den Mastercard-Kursen in die Landeswährung umgerechnet – ohne zusätzliche MetaMask-Gebühren und mit minimierten Netzwerkkosten.

Die Gebühren für die Token-Umrechnung variieren: 0 % bei passenden Stablecoins, 0,5 % bei nicht passenden bzw. fremden Stablecoins und 0,875 % bei volatilen Assets (z. B. wETH). Die Gebühr für grenzüberschreitende Zahlungen liegt beim Free-Tarif bei 1 %, bei Metal bei 0 % (im Rahmen einer fairen Nutzung).

Da die MetaMask Card on-chain aufgeladen wird, entstehen bei häufigen kleinen Aufladungen zusätzliche Gas-Kosten: Wer täglich Geld ausgibt, zahlt etwa 0,80 $/Monat an Gas-Gebühren, während eine einzige monatliche Aufladung nur 0,04 $/Monat kostet.

Gebühren für Geldautomaten-Abhebungen

Die Gebühr am Geldautomaten liegt beim Free-Tarif bei 2 %; beim Metal-Tarif ist sie bis zu 1.200 $ pro Monat kostenlos, danach fallen 2 % an. Metal-Karten-Nutzer sowie Virtual-Karten-Nutzer in den USA können an Geldautomaten Bargeld abheben. Virtual-Karten-Nutzer in anderen Regionen können derzeit noch kein Bargeld an Geldautomaten abheben.

Weitere Gebühren, die du im Blick behalten solltest

Für das Festlegen von Ausgabenlimits und für Transaktionen fallen Gas-Gebühren an. Jedes Mal, wenn du ein Ausgabenlimit festlegst oder änderst, zahlst du eine kleine Gas-Gebühr on-chain. Inaktivitätsgebühren sind derzeit nicht bekannt. Der Ersatz einer Karte wird über das MetaMask-Dashboard abgewickelt.

6. Prämien und Cashback-Struktur

Cashback-Sätze

Mit der virtuellen Karte erhältst du 1 % mUSD zurück auf alle berechtigten Transaktionen. Bei der Metal Card sind es sogar 3 % mUSD auf die ersten 10.000 $ Ausgaben pro Jahr (danach 1 %). Das Cashback wird in mUSD (MetaMask USD) ausgezahlt, einem stablecoin-gebundenen Asset, und landet automatisch auf deinem Money Account.

Über MetaMask Rewards sammelst du außerdem 1 Punkt pro ausgegebenem Dollar. Diese Punkte schalten Gebührenrabatte frei und ermöglichen künftige Prämien innerhalb des MetaMask-Ökosystems. Das Punktesystem läuft unabhängig vom Cashback – du bekommst bei jeder Transaktion beides.

Bedingungen und Ausschlüsse

Um dein mUSD-Cashback einzulösen, fällt eine kleine Gas-Gebühr an, die dir in der Transaktionsbestätigung angezeigt wird. MetaMask Card Travel bietet zusätzliche Vorteile: Buchst du ein Hotel über MetaMask Card Travel, bekommst du beim Checkout automatisch 4 % mUSD zurück. Zahlst du mit deiner Metal Card, kommen nochmal 3 % mUSD dazu – macht insgesamt 7 %.

Langfristige Wertbetrachtung

Das 1 % Cashback der virtuellen Karte wird im Ausland durch die 1 % Auslandsgebühr wieder aufgehoben, sodass unterm Strich ungefähr null übrig bleibt; bei der Metal Card entfällt diese Auslandsgebühr komplett. Bei rein inländischen Ausgaben mit der virtuellen Karte kommt der volle 1 % Ertrag tatsächlich an. Der Break-even der Metal Card gegenüber der virtuellen Karte liegt bei etwa 830 $ monatlichen Ausgaben – darunter kostet die Jahresgebühr von 199 $ mehr, als das zusätzliche Cashback einbringt.

Die MetaMask Card gehört zu mehreren Krypto-Karten mit 1–3 % Cashback – wie sie im Vergleich abschneidet, siehst du auf unserer vollständigen Vergleichsseite. Karte ansehen →

7. MetaMask Card einrichten: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Voraussetzungen

Du kannst dich direkt über MetaMask Mobile (Version 7.64.1 oder neuer) oder über MetaMask Portfolio anmelden. Du brauchst eine MetaMask-Wallet mit unterstützten Tokens, die sich bereits auf einer kompatiblen Chain (Linea, Base, Solana oder Monad) befinden.

KYC-Verifizierung

Da die MetaMask Card eine Brücke zwischen DeFi und dem traditionellen Finanzsystem schlägt, musst du bei der Einrichtung deiner MetaMask Card eine KYC-Prüfung (Know Your Customer) durchlaufen. Crypto Life kümmert sich um diesen Schritt und verarbeitet die personenbezogenen Daten, die du angibst. Beim Einrichten deines Kontos legst du eine E-Mail-Adresse und ein Passwort an, bestätigst deine Telefonnummer und verifizierst deine Identität über einen sicheren KYC-Prozess.

Um die Vorgaben zur Geldwäscheprävention (AML) und KYC einzuhalten, müssen Nutzer während der Anmeldung eine Identitätsprüfung durchlaufen. Das läuft direkt in MetaMask Portfolio oder der mobilen App ab und dauert in der Regel nur wenige Minuten.

Die MetaMask-Wallet selbst erfordert kein KYC – beim Kartenprodukt sieht das aber anders aus. Das ist keine optionale Angelegenheit, sondern eine gesetzliche Vorgabe.

Karte aufladen und aktivieren

Wenn du deine Karte zum ersten Mal einrichtest, wirst du gebeten, ein Netzwerk auszuwählen und Tokens durch Festlegen von Ausgabenlimits freizuschalten. Du kannst diese Schritte auch später erledigen, aber ausgeben kannst du erst, wenn du Tokens freigegeben und ein Ausgabenlimit festgelegt hast. Du kannst Ausgabenlimits für mehrere Netzwerke gleichzeitig festlegen und danach eine Priorität bestimmen, in welcher Reihenfolge Tokens auf welchem Netzwerk verwendet werden sollen.

Für den bequemen Alltagsgebrauch kannst du deine MetaMask Card auch zu Apple Wallet oder Google Wallet hinzufügen.

8. Verfügbarkeit und Berechtigung nach Land

Unterstützte Länder

Die MetaMask Card ist derzeit in folgenden Ländern verfügbar: Andorra, Argentinien, Österreich, Belgien, Brasilien, Bulgarien, Kanada, Chile, Kolumbien, Costa Rica, Kroatien, Zypern, Dänemark, Dominikanische Republik, El Salvador, Finnland, Frankreich, Deutschland, Gibraltar, Griechenland, Guatemala, Guernsey, Ungarn, Island, Irland, Isle of Man, Italien, Jersey, Liechtenstein, Luxemburg, Malta, Mexiko, Monaco, Niederlande, Norwegen, Panama, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweden, Schweiz und Uruguay.

Regionale Einschränkungen und zukünftige Expansion

Die Anmeldung für die MetaMask Card in den USA ist seit dem 3. Juni 2026 vorübergehend pausiert. Auch in Großbritannien sind Anmeldungen momentan geschlossen. Stand Februar 2026 ist Vermont der einzige US-Bundesstaat, in dem die Karte aufgrund lokaler regulatorischer Vorgaben nicht verfügbar war.

Falls dein Land noch nicht unterstützt wird, bietet MetaMask eine Warteliste an. Asien und Afrika sind aktuell nicht abgedeckt. Für Leser in nicht unterstützten Regionen gibt es alternative Krypto-Karten – du kannst die Optionen auf der Krypto-Karten-Kategorieseite von MyCardCompare vergleichen.

9. Sicherheit und das Self-Custody-Modell

Nicht-verwahrende Architektur erklärt

Der zentrale Sicherheitsvorteil ist einfach erklärt: Da die MetaMask Card ein Self-Custody-Produkt ist, bleiben deine Krypto-Assets bis zum Moment des Kaufs unter deiner Kontrolle – das Gegenparteirisiko wird dadurch deutlich reduziert. Sollte der Kartenherausgeber Probleme bekommen, sind deine Wallet und ihr Inhalt davon nicht betroffen, denn du behältst die Schlüssel in der Hand.

Die MetaMask Card hat keinen Zugriff auf deine Token. Stattdessen entscheidest du selbst, auf welche Token die MetaMask Card zugreifen darf, und die Karte überschreitet niemals dein festgelegtes Ausgabenlimit.

Sicherheitskontrollen der Karte

Du kannst deine MetaMask Card jederzeit sofort in der MetaMask-App sperren oder deaktivieren. Deine virtuelle oder Metal-Karte kannst du jederzeit neu bestellen. Dein Guthaben bleibt währenddessen sicher in deiner Wallet. Für Online-Transaktionen gilt das Standard-3D-Secure-Protokoll von Mastercard, und Rückbuchungen (Chargebacks) können über den Crypto Life Support beantragt werden.

Risiken, die du kennen solltest

Schwankende Gas-Gebühren können für zusätzliche Reibung sorgen – bei überlasteten Netzwerken kann eine Transaktion teurer ausfallen als erwartet. Jede Freigabe für Smart-Contract-Ausgaben stellt ein potenzielles Risiko dar; nicht mehr genutzte Freigaben zu widerrufen ist eine sinnvolle Gewohnheit. Und da sich die regulatorischen Rahmenbedingungen für Krypto-Karten ständig weiterentwickeln, kann sich die Verfügbarkeit schnell ändern (wie die aktuellen Pausen in den USA und Großbritannien zeigen).

10. Ausgabenlimits und Kartensteuerung

Tägliche und monatliche Ausgabenlimits

Tägliches Ausgabenlimit: 15.000 $ (Free) / 30.000 $ (Metal). Die Obergrenze für Einzeltransaktionen mit der virtuellen Karte liegt bei 10.000 $.

Limits und Einstellungen anpassen

Im MetaMask-Card-Tab kannst du unter „Manage Limits“ tägliche, wöchentliche oder monatliche Ausgabenlimits festlegen. Du kannst sie jederzeit pausieren oder anpassen, um deine Ausgaben und dein Krypto-Exposure im Griff zu behalten. Wenn du mehrere Token delegiert hast, kannst du eine Ausgabenpriorität festlegen, die bestimmt, welcher Token zuerst ausgegeben wird. Sobald dieser Token aufgebraucht ist, greift die Karte automatisch auf den nächsten Token in der Prioritätenliste zurück.

11. Umrechnung von Krypto in Fiat an der Verkaufsstelle

Bei der Abwicklung wird der Mastercard-Interbankenkurs verwendet, ganz ohne Aufschlag von MetaMask. Wenn du deine Karte hältst, wird genau der benötigte Krypto-Betrag in Echtzeit umgerechnet – ein vorab aufgeladenes Fiat-Guthaben gibt es nicht.

Für Stablecoins, die an deine lokale Währung gekoppelt sind (z. B. EURe im Euroraum), fallen 0% Umrechnungsgebühren an. Stablecoins in einer nicht-lokalen Währung kosten 0,5 %, und wETH 0,875 %.

Steuerliche Auswirkungen: Jede Kartenzahlung, bei der Krypto in Fiat umgewandelt wird, kann in vielen Ländern als steuerpflichtiges Veräußerungsgeschäft gelten. MetaMask gibt keine Finanz- oder Steuerberatung, wende dich dazu bitte an eine:n Steuerberater:in. Wenn du Stablecoins ausgibst, die an deine lokale Währung gekoppelt sind, minimierst du sowohl das Volatilitätsrisiko als auch den steuerlichen Aufwand. Alle Transaktionen kannst du jederzeit im Aktivitäten-Tab der MetaMask Card einsehen und Kontoauszüge für die Steuererklärung oder Buchhaltung exportieren.

12. MetaMask Card Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Echtes Self-Custody, deine Private Keys verlassen nie deine Wallet
  • Akzeptiert bei über 150 Millionen Mastercard-Händlern weltweit
  • Multi-Chain-Unterstützung, Linea, Base, Solana und Monad
  • Sofortige Ausstellung der virtuellen Karte kostenlos
  • 1–3% mUSD Cashback plus MetaMask Rewards Punkte
  • Kein Vorab-Aufladen oder Custodial-Konto nötig
  • Unterstützung für Aave-Wrapped-Token, Ausgaben direkt aus Yield-Positionen

Nachteile

  • Geografische Einschränkungen, Anmeldungen aus den USA und Großbritannien aktuell pausiert; auch Bestellungen der Metal Card sind pausiert
  • Gas-Gebühren erhöhen die Transaktionskosten, besonders bei häufigen kleinen Ausgaben
  • Steuerpflichtiges Ereignis bei jeder Ausgabe, wenn volatile Assets genutzt werden
  • KYC erforderlich, also nicht vollständig permissionless
  • 1% Auslandsgebühr bei der virtuellen Karte gleicht den Cashback bei internationalen Transaktionen wieder aus
  • Relativ neues Produkt, noch begrenzte Erfolgsbilanz im Vergleich zu etablierten Alternativen

Für wen eignet sich die MetaMask Card am besten?

Die MetaMask Card passt zu Leser:innen, die bereits Assets in einer MetaMask Wallet halten und diese ausgeben möchten, ohne die Gelder auf eine zentrale Börse zu überweisen. Konkret geeignet für:

  • DeFi-affine Nutzer:innen in Europa, Kanada oder Lateinamerika, die im Alltag unkompliziert bezahlen wollen
  • Datenschutzbewusste Halter:innen, die Self-Custody gegenüber Kartenprodukten von Börsen bevorzugen
  • Stablecoin-Halter:innen, die bei Inlandskäufen 1% Cashback verdienen möchten, mit möglichst wenig steuerlichem Aufwand

Nicht ideal für: Nutzer aus den USA und UK während der aktuellen Registrierungspause, Vielausgeber, die auf Premium-Prämienstufen angewiesen sind, die es anderswo gibt, oder alle, die sich mit Wallets und On-Chain-Gas noch nicht auskennen.

Vergleiche die MetaMask Card mit anderen Self-Custody- und Custodial-Krypto-Karten auf MyCardCompare. Karten vergleichen →

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

In welchen Ländern ist die MetaMask Card verfügbar?

Die MetaMask Card ist derzeit in über 40 Ländern verfügbar, darunter im EWR, in der Schweiz, in Kanada und in Lateinamerika (unter anderem Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Mexiko und Uruguay). Neuanmeldungen aus den USA und Großbritannien sind momentan vorübergehend geschlossen. Falls dein Land nicht dabei ist, kannst du dich über MetaMask Portfolio auf die Warteliste setzen lassen.

Welche Gebühren fallen bei der MetaMask Card an?

Die virtuelle Karte kostet 0 $ Jahresgebühr. Die Auslandsgebühr liegt bei 1 % im Free-Tarif und bei 0 % im Metal-Tarif. Für Token-Umrechnungen fallen 0 % bei gleichen Stablecoins, 0,5 % bei unterschiedlichen Stablecoins und 0,875 % bei volatilen Assets wie wETH an. Die Geldautomatengebühr beträgt 2 % im Free-Tarif; im Metal-Tarif ist sie bis zu 1.200 $/Monat kostenlos, danach 2 %. Die komplette Gebührentabelle findest du oben in Abschnitt 5.

Ist für die MetaMask Card eine KYC-Verifizierung nötig?

Ja. Da die MetaMask Card DeFi und klassisches Finanzwesen miteinander verbindet, musst du beim Einrichten deiner Karte eine KYC-Prüfung durchlaufen. Das läuft direkt über MetaMask Portfolio oder die mobile App und dauert in der Regel nur ein paar Minuten. Du brauchst dafür einen amtlichen Ausweis und musst deine Telefonnummer sowie E-Mail-Adresse bestätigen.

Welche Token und Blockchains unterstützt die MetaMask Card?

Die MetaMask Card nutzt Linea, Solana, Base und Monad. Unterstützt werden unter anderem mUSD, wETH, EURe, GBPe, USDC und USDT sowie Aave-gewrappte Token (aUSDC, amUSD, aBasUSDC). Welche Token verfügbar sind, hängt vom jeweiligen Netzwerk und deiner Region ab.

Wie funktioniert das Cashback der MetaMask Card und wie hoch ist der Satz?

Mit der virtuellen Karte bekommst du 1 % mUSD Cashback auf alle berechtigten Transaktionen. Mit der Metal Card sind es 3 % mUSD auf die ersten 10.000 $ Ausgaben pro Jahr (danach 1 %). Das Cashback wird automatisch als mUSD in dein Money Account eingezahlt. Um dein mUSD-Cashback einzulösen, musst du eine kleine Gas-Gebühr zahlen.

Ist die MetaMask Card sicherer als eine Krypto-Debitkarte mit Verwahrung durch Dritte?

Was das Kontrahentenrisiko angeht: Ja, deine Assets bleiben bis zum Moment des Kaufs in deiner Self-Custody-Wallet. Sollte der Kartenanbieter also in Schwierigkeiten geraten, bleibt deine Wallet davon unberührt. Allerdings bedeutet Self-Custody auch, dass du selbst voll für die Sicherheit deiner Wallet verantwortlich bist – dazu gehören der sorgfältige Umgang mit deiner Seed-Phrase und das Widerrufen nicht mehr genutzter Smart-Contract-Freigaben. Durch das Self-Custody-Modell betrifft selbst der schlimmste Fall nur den Kartenzugang, nicht aber deine Assets.

Fazit: Lohnt sich die MetaMask Card?

Die MetaMask Card nimmt eine besondere Stellung im Krypto-Karten-Markt ein, denn sie ist eine der wenigen wirklich non-custodial Karten, die trotzdem überall dort funktioniert, wo Mastercard akzeptiert wird. Es gibt zwei Varianten: Virtual (kostenlos, 1% Cashback, 1% Auslandsgebühr, Limit von 15.000 $/Tag) und Metal (199 $/Jahr, 3% auf die ersten 10.000 $/Jahr, danach 1%, 0% FX-Gebühr, Limit von 30.000 $/Tag).

Die Gebühren können sich für ein Self-Custody-Produkt durchaus sehen lassen. Wer im Inland mit Stablecoins über die kostenlose Virtual-Variante bezahlt, bekommt effektiv 1% zurück, und bei passenden Stablecoins fallen keine Umrechnungskosten an. Die Metal-Variante spart die Auslandsgebühr komplett und bringt 3% Cashback – allerdings lohnt sich der Jahrespreis von 199 $ erst ab etwa 830 $ Ausgaben im Monat, und momentan werden ohnehin keine neuen Bestellungen angenommen.

Die größte Einschränkung ist die Verfügbarkeit. Da Neuanmeldungen aus den USA und Großbritannien derzeit pausiert sind und die Metal-Karte auf Eis liegt, ist das Angebot aktuell vor allem für Nutzer im EWR, in Kanada, der Schweiz und Lateinamerika interessant.

Am besten geeignet für: Bestehende MetaMask- und DeFi-Nutzer in den unterstützten europäischen oder lateinamerikanischen Regionen, die Krypto – vor allem Stablecoins – ausgeben möchten, ohne die Verwahrung an eine Börse abzugeben.

Abwarten lohnt sich für: Nutzer in den USA, Großbritannien oder Regionen außerhalb der aktuellen Abdeckung, sowie alle, denen die höchstmögliche Cashback-Rate am wichtigsten ist.

Besser woanders schauen: Leser, die schon heute eine physische Karte mit Premium-Vorteilen wollen, oder alle, die sich mit On-Chain-Gas-Gebühren und Spending-Approvals nicht wohlfühlen.

Die MetaMask Card wird bei MyCardCompare zusammen mit anderen Krypto-Debitkarten bewertet und im Blick behalten. Einen direkten Vergleich von Gebühren, Cashback und Verfügbarkeit findest du im vollständigen Kartenprofil.

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