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COCA Card Übersicht 2026: Gebühren, Cashback, APY, Stufen & Alternativen

Unser ausführlicher Test der COCA Card für 2026. Im Vergleich: Gebühren, Cashback-Stufen, APY, unterstützte Stablecoins, Self-Custody-Funktionen und Sicherheit, dazu der Vergleich mit führenden Krypto-Karten wie Bleap, Wirex, Holyheld und ether.fi.

Coca-card-review

COCA Card Übersicht 2026: Gebühren, Cashback, Stufen und der Vergleich

Die COCA Card ist eine Krypto-Debitkarte im Non-Custodial-Modell mit 1–8% Cashback in Stablecoins über 6 Stufen, 0% Fremdwährungsgebühren und bis zu 5% APY auf USD-Guthaben, ohne Jahresgebühr. Herausgegeben wird sie von Wirex; über Smart-Contract-Wallets auf Privy-Basis (ERC-4337/EIP-7702) lassen sich Stablecoins ausgeben, während die Kontrolle über die Guthaben beim Nutzer bleibt. Hinzu kommen 50% Rabatt auf Abos, eine persönliche EUR-IBAN mit SEPA-Überweisungen und $200/Monat an kostenlosen Bargeldabhebungen. Die beworbenen 8% Cashback setzen allerdings 30,000 $COCA-Token voraus, ein volatiles Small-Cap-Asset, und das Cashback ist durch monatliche Ausgabenkontingente begrenzt, die sich jeden Monat zurücksetzen.

Dieser Vergleich geht ins Detail — im Rahmen von über 200 Krypto-Karten, die auf MyCardCompare verglichen und wöchentlich aktualisiert werden: Stufen, Gebühren, Cashback-Mechanik, APY, der $COCA-Token, das Sicherheitsmodell und der Vergleich der Karte mit Alternativen wie Wirex und ether.fi.

Der Vergleich zeigt, wie die COCA Card gegenüber anderen Krypto-Debitkarten bei Gebühren, Cashback und Rendite abschneidet. Karte ansehen →

1. Was ist die COCA Card?

COCA ist ein non-custodial Krypto-Wallet, das statt Seed-Phrasen Kryptografie mit Multi-Party Computation (MPC) einsetzt, kombiniert mit einer Debitkarte, die in Partnerschaft mit dem Londoner Anbieter Wirex herausgegeben wird. Die Kombination aus Wallet und Karte wurde im Januar 2024 vorgestellt und ist im Vereinigten Königreich, im EWR sowie in ausgewählten Märkten in APAC und Lateinamerika verfügbar.

COCA 3.0, gestartet im April 2026, ist als Banking-App mit Self-Custody positioniert und vereint EUR-IBAN-Konten, eine Visa-Karte, APY in Echtzeit und bis zu 8% Cashback. Anders als Neobanken belässt COCA über die Non-Custodial-Architektur das volle Eigentum an den Guthaben bei den Nutzern.

Der zentrale Unterschied ist einfach: COCA kann auf die Guthaben weder zugreifen noch sie einfrieren oder bewegen. Jede Kartentransaktion erfordert die Autorisierung des Wallets für den jeweiligen Betrag. Das unterscheidet sich grundlegend von Custodial-Karten der Börsen, bei denen die Börse das Guthaben hält.

Die Eckdaten der Karte auf einen Blick:

Merkmal

Detail

Kartennetzwerk

Visa oder Mastercard (je nach Region; herausgegeben über Wirex)

Unterstützte Stablecoins

USDT, USDC, EURC, EURS

Unterstützte Fiat-Währungen

EUR (IBAN/SEPA)

Verfügbare Regionen

75 Länder mit Stand Juli 2026 (Europa, APAC, Lateinamerika, Afrika)

App-Plattformen

iOS und Android

Mobile Wallets

Apple Pay und Google Pay

2. Stufen und Mitgliedschaftsstufen der COCA Card

Das Treueprogramm von COCA ist um 6 Stufen herum aufgebaut, die jeweils unterschiedlich hohe Bestände an $COCA-Token voraussetzen. Für höhere Stufen genügt es, die erforderliche Menge $COCA im COCA Wallet zu halten. Sobald das Guthaben eine Stufenschwelle erreicht, wird diese Stufe automatisch aktiviert — ohne manuelles Staking und ohne Lock-up.

Die Stufen auf einen Blick

Stufe

Erforderliche $COCA

Cashback-Rate

Monatliches Kontingent

Kategorien für Abo-Rabatte

Starter

0

1%

Standard

300

3%

$1,000

1 (Video-Streaming)

Standard+

1,000

4%

$1,750

2 (+ KI-Assistenten)

Premium

3,000

5%

$2,500

3

Premium+

10,000

6%

$5,000

3 (+ Musik)

Elite

30,000

8%

$10,000

4 (alle Kategorien)

Alle oben genannten Raten gelten innerhalb des monatlichen Kontingents der jeweiligen Stufe. Oberhalb des Kontingents bringen alle Stufen 1%.

So funktioniert der Stufenaufstieg

Für höhere Stufen genügt es, die erforderliche Menge $COCA im COCA Wallet zu halten. Sobald das Guthaben eine Stufenschwelle erreicht, wird diese Stufe automatisch aktiviert.

Fällt der Bestand an $COCA-Token unter die Anforderung der aktuellen Stufe, bleiben die Vorteile 30 Tage lang aktiv. Liegt das Guthaben nach diesem Zeitraum weiterhin unter der Schwelle, erfolgt automatisch die Rückstufung in die nächste erreichbare Stufe.

Zu beachten ist, dass gestakte Token für die Dauer der Stufenmitgliedschaft gesperrt sind. Für das Unstaking ist die Stufe zu kündigen (Rückstufung auf Starter); erst nach 30 Tagen lassen sich die Token abrufen. Ein teilweises Unstaking ist nicht möglich.

3. Cashback-Prämien und Vorteile

Cashback auf alltägliche Einkäufe

Die COCA Card bietet 1–8% Cashback, wobei höhere Prämien Nutzern offenstehen, die $COCA-Token halten und damit Treuestufen freischalten. In der höchsten Stufe kann das Cashback bis zu 8% erreichen, womit es zu den höchsten Cashback-Raten im Bereich der Krypto-Karten zählt.

Das Cashback wird in Stablecoins ausgezahlt und bis zum 10. jedes Monats verteilt. Die Gutschrift erfolgt in Stablecoins (z. B. USDC, EURC) auf die vom Nutzer selbst kontrollierten Konten.

Realistisch betrachtet: COCA bewirbt zwar bis zu 8% Cashback, in der Einstiegsstufe sind es jedoch 1% Cashback, begrenzt auf 300 € pro Monat. Das liegt allerdings immer noch über dem Durchschnitt der Wettbewerber von 50 € pro Monat in der Einstiegsstufe.

Abo- und Lifestyle-Vorteile

COCA bietet 50% Cashback auf beliebte Abo-Dienste, darunter Netflix, Spotify, ChatGPT und YouTube Premium, wobei höhere Stufen mehr Optionen freischalten. Je Abo-Kategorie ist 1 Dienst mit 50% Rabatt möglich, mit einer Obergrenze von $70/Monat pro Dienst.

COCA bietet außerdem Zugang zur Plattform COCA Travel, auf der sich Hotels mit Rabatten von bis zu 50% auf die Standardpreise buchen lassen.

Krypto-Prämien vs. Fiat-Cashback

Da COCA das Cashback in Stablecoins (USDC oder EURC) statt in einem volatilen eigenen Token auszahlt, behalten die Prämien ihren Gegenwert in Fiat — ein wesentlicher Unterschied zu Wettbewerbern, die in Token wie CRO oder WXT auszahlen, deren Wert mit der Marktlage schwankt. Die Abrechnung des Cashbacks erfolgt monatlich, nicht sofort; dieser Zeitpunkt ist einzuplanen. Zur steuerlichen Behandlung von Krypto-Prämien in der jeweiligen Jurisdiktion sollten Empfänger eine qualifizierte Steuerberatung hinzuziehen.

4. Gebühren und Kosten der COCA Card

Fremdwährungskurse (FX) und Umwandlungskosten

COCA berechnet eine Fremdwährungsgebühr von 0%, gegenüber einem Branchendurchschnitt von 1.5% bei Krypto-Karten. Das ist einer der klarsten Vorteile der Karte. Bei Ausgaben von 100 € im Ausland fällt seitens der Karte beispielsweise kein Fremdwährungsaufschlag an.

Für die Umwandlung von Krypto in Fiat fällt zwar keine ausdrückliche Gebühr an, in den Wechselkurs ist jedoch üblicherweise ein Spread von rund 0.5% eingerechnet. Bei 1,000 € monatlichem Umsatz kostet dieser Spread etwa 5 € und bleibt damit gegenüber dem Branchendurchschnitt von ~1.5% wettbewerbsfähig.

Gebühren für Bargeldabhebungen

COCA bietet weltweit bis zu $200 an gebührenfreien Bargeldabhebungen. Zu beachten ist, dass die offizielle COCA-Dokumentation widersprüchliche Angaben zu den Freibeträgen für Bargeldabhebungen enthält — $200 gegenüber $250 pro Monat; der aktuelle Wert sollte daher vor einer Abhebung in der App geprüft werden.

Eine lokale EUR-Abhebung von 200 € in USDT kostet unter Berücksichtigung des Umwandlungs-Spreads insgesamt etwa ~8.18 € (4.1% von 200 €). Abhebungen im Ausland sind mit ~14.15 € (7.1% von 200 €) teurer.

Kartenausgabe, Kartenführung und sonstige Gebühren

Für alle Stufen gilt: $0 Jahresgebühr, kostenlose virtuelle Karte, 0% Fremdwährungsgebühren und 0% Handelsgebühren. Die physische Karte kostet $20 in den Stufen Starter, Standard und Standard+; in Premium, Premium+ und Elite ist sie kostenlos. COCA subventioniert die Gasgebühren, sodass für Nutzer effektiv 0% an On-Chain-Transaktionsgebühren anfallen.

Inaktivitätsgebühren sind nicht dokumentiert. Das Aufladen per SEPA-Überweisung und Stablecoin-Einzahlungen sind kostenlos; beim Aufladen per Debit- oder Kreditkarte können Gebühren externer Zahlungsdienstleister anfallen.

Die Gebührenstruktur von COCA im Vergleich zu anderen Krypto-Karten? Die vollständige Aufschlüsselung steht direkt nebeneinander bereit. Karte ansehen →

5. Wallet-Architektur mit Self-Custody und Sicherheit

So funktioniert das Self-Custody-Modell

COCA nutzt Smart-Contract-Wallets auf Privy-Basis (ERC-4337/EIP-7702), bei denen die Kontrolle über die Guthaben beim Nutzer liegt. Dieses hybride Self-Custody-Modell bietet mehr Sicherheit durch biometrische Authentifizierung und den Wegfall von Schwachstellen rund um Seed-Phrasen, während die Kontrolle über die Guthaben beim Nutzer bleibt.

Eine wichtige Nuance: Dieses Modell unterscheidet sich in puncto Unabhängigkeit und Portabilität von klassischer Self-Custody per Hardware-Wallet oder Seed-Phrase. Nutzer verwalten normalerweise keine klassische Seed-Phrase, und die praktische unabhängige Kontrolle hängt davon ab, ob sich das Wallet außerhalb von COCA einsehen, exportieren und nutzen lässt. Manche Rezensenten stufen das eher als "app-vermittelte Self-Custody" denn als vollständig unabhängige Self-Custody ein.

Sicherheitsmerkmale

  • PCI-DSS- und ISO-konform. 3DS für Online-Transaktionen. Sperren und Entsperren in der App.
  • Die Sicherheitsinfrastruktur des Wallets ist nach SOC 2 Type I und Type II zertifiziert, mit externen Audits durch Cure53, Zellic und Doyensec. Ein Bug-Bounty-Programm ist aktiv.
  • Der Export des privaten Schlüssels ist möglich, der Vorgang ist jedoch unumkehrbar — nach dem Export verlieren Nutzer den Zugang zum COCA Wallet.
  • Kartenherausgeber: Wirex Limited (FCA-reguliert, UK) und UAB Wirex (lizenziert, EWR).
  • Alle Karten verfügen über EMV-Chip-Technologie, kontaktloses Bezahlen und PIN-Schutz sowie über 3D Secure für die Sicherheit bei Online-Transaktionen.

Zu beachten ist, dass Kryptowährungen in den meisten Jurisdiktionen nicht unter die klassische Einlagensicherung (z. B. FSCS, FDIC) fallen.

6. So funktionieren Zahlungen: Transaktions- und Aufladeablauf

Der Transaktionsablauf gliedert sich in klare Schritte:

  1. Stablecoins halten: USDT, USDC, EURC oder EURS in das COCA Smart Wallet einzahlen oder per SEPA-Überweisung auf die EUR-IBAN aufladen.
  2. Automatische Umwandlung am Verkaufsort: Die Kryptowerte werden zum Zeitpunkt des Einkaufs automatisch in Fiat umgewandelt.
  3. Der Händler erhält Fiat: Die Zahlung wird über die Visa-/Mastercard-Infrastruktur wie eine normale Kartentransaktion abgewickelt.
  4. Cashback sammelt sich an: Das Cashback wird bis 23:59 MEZ am 10. jedes Monats verteilt und umfasst die Transaktionen des vorangegangenen Kalendermonats.

Zum Aufladen stehen SEPA-Überweisung (über die persönliche IBAN), Debit- oder Kreditkarte sowie Stablecoin-Einzahlung zur Verfügung. Das tägliche Ausgabenlimit liegt bei 30,000 €.

7. Stablecoin-Rendite und APY auf das Kartenguthaben

APY-Raten und unterstützte Assets

Nach dem letzten Stand der COCA-Bedingungen liegt der APY auf USD-Guthaben bei 5%. Auf EUR-Guthaben gibt es keinen APY. Der APY läuft in Echtzeit auf dem verfügbaren Guthaben auf. Keine Lock-ups. Kein Staking. Sobald Geld auf dem Konto eingeht, beginnt die Verzinsung.

Die APY-Obergrenzen unterscheiden sich je nach Stufe: Bei Starter liegt die Grenze bei $5,000, höhere Stufen heben sie an, und bei Elite gilt sie für unbegrenztes Guthaben. Auf Beträge oberhalb der Grenze kann ein APY von 2% angewendet werden. Die APY-Prämien entstehen in Echtzeit und werden nach einem manuellen Abruf gutgeschrieben.

Risiken und Überlegungen

Die Rendite stammt aus den von Gauntlet verwalteten Morpho-Kreditmärkten, nicht aus einer Subventionierung der Raten durch COCA. Das schafft Transparenz über die Renditequellen, bedeutet aber auch, dass Nutzer das Smart-Contract-Risiko des Morpho-Protokolls tragen. Alle APY-Angaben sind variabel und von der Marktlage abhängig.

Zur Einordnung: Typische europäische Sparkonten bieten derzeit 1–3% APY, womit die 5% von COCA wettbewerbsfähig sind — allerdings mit DeFi-spezifischem Risiko statt einer Einlagensicherung.

8. Der $COCA-Token: Nutzen, Staking und Risiko

Nutzen des Tokens

Der $COCA-Token ist der Schlüssel zum Stufensystem von COCA. Durch das Halten von $COCA-Token schalten Nutzer höhere Cashback-Stufen mit besseren Raten und exklusiven Vorteilen frei. Gestakte Token bringen zudem veCOCA für die Governance der Plattform.

$COCA lässt sich direkt auf MEXC und BitMart kaufen oder über dezentrale Börsen wie Uniswap oder 1inch.

Mechanik des Stakings

Stufenaufstiege werden nahezu sofort wirksam, sobald die erforderlichen COCA-Token gehalten werden. Eine Rückstufung ist jederzeit möglich, danach gilt jedoch eine Cooldown-Phase von 30 Tagen bis zum nächsten Aufstieg, und die Token werden erst nach Ablauf dieser Phase zurückgegeben.

Überlegungen zum Token-Risiko

Das ist der entscheidende Zielkonflikt. Die gesamte Abwägung von Risiko und Ertrag hängt am Engagement in $COCA-Token: in der Stufe Starter ohne gestakte Token solide Basisfunktionen — oder mit gestaktem $COCA eines der stärksten Prämienpakete im Kryptobereich.

Der Token erreichte im Januar 2026 ein Allzeithoch von $1.65 und notiert nach den jüngsten Daten bei rund $1.12. Es handelt sich um einen Small-Cap-Token, gehandelt auf MEXC, BitMart und DEXes. In der Stufe Elite sind das 30,000 Token — eine erhebliche Position in einem Micro-Cap-Asset, dessen Wert bei einem Marktabschwung deutlich fallen könnte. Krypto-Werte schwanken, und die tatsächlichen Kosten der Stufenvorteile müssen einen möglichen Wertverlust des Tokens berücksichtigen.

9. Physische und virtuelle Kartenoptionen im Vergleich

COCA bietet die Karte sowohl in physischer als auch in virtueller Ausführung. Die virtuelle Karte steht sofort nach Abschluss der KYC-Identitätsprüfung bereit, die physische Karte wird per Post zugestellt.

  • Virtuelle Karte: In allen Stufen kostenlos, sofortige Ausgabe. Geeignet für Online-Einkäufe, Abos und Zahlungen per Mobile Wallet.
  • Physische Karte: $20 in den Stufen Starter/Standard/Standard+; kostenlos bei Premium/Premium+/Elite. Standard-Kunststoffdesign mit Wirex-Branding, EMV-Chip, kontaktlosem Bezahlen und PIN-Schutz.
  • Die Karte unterstützt Apple Pay und Google Pay für kontaktlose Zahlungen.

Die Kosten für eine Ersatzkarte sind nicht eindeutig dokumentiert; aktuelle Konditionen erteilt der COCA-Support auf Anfrage.

10. COCA Card im Vergleich zur Konkurrenz

COCA Card vs. Wirex

Beide Karten werden über die Wirex-Infrastruktur herausgegeben, unterscheiden sich in Modell und Kosten jedoch erheblich.

Wirex ist eine Custodial-Visa-Debitkarte mit 0% Fremdwährungsgebühren und gestaffelten Cryptoback-Prämien von 0.5% (kostenlos) bis 8% (Elite Ultimate mit einem Lock-up von 7.5 Mio. WXT). Höheres Cashback setzt kostenpflichtige Abos voraus — Premium für 9.99 €/Monat oder Elite für 29.99 €/Monat — sowie das Halten bzw. Staken von WXT-Token.

COCA verlangt in keiner Stufe ein monatliches Abo, und das Cashback wird in Stablecoins statt in einem volatilen eigenen Token ausgezahlt. Wirex hat dafür die längere Historie (seit 2014) und die größere geografische Reichweite.

COCA Card vs. Holyheld und ether.fi Card

Holyheld ist vollständig non-custodial und unterstützt über 20 Netzwerke, bietet aber nur 0.5–1% Cashback in USDC bei hohen Vorabgebühren. Holyheld berechnet 2.5% + 1 € bei internationalen Zahlungen und 1 € je Bargeldabhebung im Inland — deutlich mehr als die 0% Fremdwährungsgebühr bei COCA.

Die ether.fi Card bietet 3% Cashback mit einem Non-Custodial-Design und einem Kredit- bzw. Borrow-Modus, der steuerpflichtige Veräußerungen vermeidet. Allerdings sinkt das Cashback mit steigendem Monatsumsatz, und eine Stablecoin-Rendite auf das Kartenguthaben gibt es nicht.

Vergleichstabelle im Überblick

Merkmal

COCA

Wirex

Holyheld

ether.fi

Verwahrmodell

Non-Custodial (MPC)

Custodial

Non-Custodial

Non-Custodial (Gnosis Safe)

Fremdwährungsgebühr

0%

0%

2.5% + 1 € (international)

0%

Cashback

1–8% (Stablecoin)

0.5–8% (WXT)

0.5–1% (USDC)

Bis zu 3%

APY auf das Guthaben

5% (USD)

Variabel (X-Accounts)

Keine

Über Vault-Rendite

Monatliches Abo

€0

€0–€29.99

Je nach Stufe unterschiedlich

€0

Token-Staking erforderlich

Optional (für höhere Stufen)

WXT-Lock-up für die obersten Stufen

Nein

Punktebasiert

Am stärksten ist COCA für Nutzer, die bereits $COCA-Token halten oder aufbauen wollen und Cashback in Stablecoins mit DeFi-Rendite suchen. Wirex passt zu Reisenden mit mehreren Währungen, die eine länger etablierte Plattform bevorzugen. Die ether.fi Card spricht ETH-Inhaber an, die ein Modell aus Kreditaufnahme und Bezahlen suchen.

11. Voraussetzungen, Anforderungen und regionale Verfügbarkeit

  • KYC: Vollständige Identitätsprüfung, amtliches Ausweisdokument, Selfie- bzw. Liveness-Check. COCA verlangt eine vollständige KYC-Prüfung.
  • Alter: 18+
  • Verfügbare Regionen: Verfügbar in Europa, im asiatisch-pazifischen Raum, in Lateinamerika und in Afrika, wobei die Abdeckung je nach Region unterschiedlich ausfällt. In den Vereinigten Staaten nicht verfügbar. In Kanada nicht verfügbar.
  • Geräteanforderungen: iOS- oder Android-Smartphone mit der COCA-App
  • Wohnsitz: COCA setzt einen Wohnsitz in einem unterstützten Land voraus. Sanktionierte Länder und Hochrisiko-Jurisdiktionen sind ausgeschlossen.
  • Nutzer im EWR erhalten eine persönliche IBAN, um Gehalt zu empfangen und Rechnungen direkt in COCA zu bezahlen.

Vor einem Antrag sollte die Verfügbarkeit für das jeweilige Land stets direkt auf coca.xyz geprüft werden, da sich die Abdeckung ändern kann.

12. Echte Nutzerbewertungen und Erfahrungen mit dem Kundensupport

In den Bewertungen kommt COCA vor allem wegen der einfachen Bedienung gut an, insbesondere die aufgeräumte Oberfläche, die unkomplizierte Krypto-Verwaltung und das MPC-Setup, das den Aufwand mit Seed-Phrasen erspart. Mehrfach gelobt werden zudem gebührenfreie oder günstige Swaps, gute Kurse und das Konzept der Karte.

Auf der negativen Seite verweisen ausführliche Rückmeldungen auf Reibungspunkte: Ein Nutzer stieß beim Aufladen der Karte auf Probleme, die mit dem benötigten BNB und unklaren Gebühren zusammenhingen, andere wünschen sich besseren Support rund um die Karte, eine Option zur Gas-Bezahlung und Werkzeuge für den Steuerexport.

Die Bewertung bei Google Play liegt bei 4.4/5 Sternen bei über 500K Downloads, wobei jüngere Bewertungen (April 2026) Bedenken zu Problemen nach der Migration und zu fehlenden Transaktionen im Anschluss an das Upgrade auf COCA 3.0 hervorheben.

Die Rückmeldungen des Kundendienstes fallen gemischt aus: Manche Mitarbeiter sind sehr kompetent, andere nicht. Als Kanäle stehen Live-Chat in der App, E-Mail und Community-Kanäle auf Discord und Telegram zur Verfügung. Insgesamt gilt der Support bei auftretenden Problemen als reaktionsschnell.

Bereit für den Vergleich der Stufen- und Gebührenstruktur von COCA mit anderen Krypto-Karten? Karten vergleichen →

Häufig gestellte Fragen

Welche Gebühren berechnet die COCA Card?

Für alle Stufen der COCA Card gelten $0 Jahresgebühr, eine kostenlose virtuelle Karte, 0% Fremdwährungsgebühren und 0% Handelsgebühren. Eine ausdrückliche Gebühr für die Umwandlung von Krypto in Fiat gibt es nicht, in den Wechselkurs ist jedoch ein Spread von rund 0.5% eingerechnet. Bargeldabhebungen sind bis $200/Monat kostenlos, darüber hinaus fallen Gebühren an. Die Ausgabe der physischen Karte kostet $20 in den 3 untersten Stufen und ist ab Premium kostenlos.

Wie funktioniert das Cashback der COCA Card und welche Rate kommt dabei heraus?

Es gibt 6 Stufen: Starter (1%), Standard (3%), Standard+ (4%), Premium (5%), Premium+ (6%) und Elite (8%). Diese Raten gelten innerhalb des monatlichen Kontingents der jeweiligen Stufe ($1K–$10K). Oberhalb des Kontingents bringen alle Stufen 1%. Das Cashback wird in Stablecoins (USDC oder EURC) gutgeschrieben und bis zum 10. jedes Monats verteilt.

Ist die COCA Card im eigenen Land verfügbar?

COCA ist mit Stand Juli 2026 in 75 Ländern verfügbar und deckt Europa, APAC, Lateinamerika und Afrika ab. In den Vereinigten Staaten und in Kanada ist die Karte nicht verfügbar. Die vollständige Liste findet sich direkt auf coca.xyz, da sich die Verfügbarkeit ändert.

Welcher APY ist auf das Guthaben der COCA Card möglich?

Der APY auf USD-Guthaben liegt derzeit bei 5% und läuft in Echtzeit auf, ohne Lock-ups. Auf EUR-Guthaben gibt es keinen APY. Die APY-Angaben sind variabel und von der Marktlage abhängig; die Rendite stammt aus den Morpho-Kreditmärkten, die ein Smart-Contract-Risiko tragen. Die aktuellen Raten sind in der App zu prüfen.

Ist Staking von $COCA-Token für die Nutzung der Karte notwendig?

Nein. Alle neuen Nutzer starten automatisch in der Stufe Starter. Für die Vorteile der Starter-Stufe ist kein COCA-Staking erforderlich; 1% Cashback und 5% APY gibt es sofort. Der Aufstieg in höhere Stufen — mit höheren Cashback-Raten, mehr Abo-Rabatten und größeren APY-Obergrenzen — setzt allerdings Bestände von 300–30,000 $COCA-Token voraus.

Wie schneidet die COCA Card im Vergleich zu Wirex ab?

Beide Karten werden über die Wirex-Infrastruktur herausgegeben, COCA ist jedoch non-custodial, Wirex dagegen custodial. Die beworbene Cryptoback-Rate von 8% bei Wirex verlangt den Elite-Plan für 29.99 €/Monat plus 7.5 Millionen gesperrte WXT. COCA erreicht 8% Cashback in der Stufe Elite mit 30,000 $COCA-Token und ohne monatliche Abogebühr. COCA zahlt das Cashback in Stablecoins, Wirex im eigenen WXT-Token. Eine vollständige Aufschlüsselung nach allen Dimensionen findet sich im Vergleichsabschnitt weiter oben.

13. Fazit: Lohnt sich die COCA Card?

Die COCA Card bündelt Non-Custodial-Eigentum, Cashback in Stablecoins (1–8%), 5% APY in Echtzeit auf USD-Guthaben und 50% Abo-Rabatte in einem einzigen Produkt, bei 0% Fremdwährungsgebühren und $0 Jahreskosten. Diese Kombination ist in einer einzelnen Karte schwer zu erreichen.

Am besten geeignete Nutzerprofile:

  • Verfechter von Self-Custody, die die Schlüssel nicht an einen Verwahrer abgeben wollen
  • DeFi-affine Nutzer, die bereits Stablecoins halten und passive Rendite auf ihr Zahlungsguthaben suchen
  • Vielreisende in Europa und den unterstützten Regionen, die 0% Fremdwährungsgebühr mit Cashback in Stablecoins verbinden wollen

Warnsignale:

  • Cashback und Stufenvorteile sind an Bestände in $COCA-Token gebunden, ein volatiles Small-Cap-Asset, dessen Kursrisiko in jede Rechnung zum Stufenaufstieg einfließen sollte
  • In den USA und Kanada nicht verfügbar, mit regionalen Einschränkungen, die selbst in unterstützten Ländern Funktionen begrenzen können
  • COCA 3.0 ist ein neueres Produkt; einige Nutzer berichten von Problemen bei der Migration und von uneinheitlichen Antworten des Kundensupports

Die Stufe Starter mit 1% Cashback, 0% Fremdwährungsgebühr und 5% APY auf bis zu $5,000 birgt kein Token-Risiko und stellt eine wettbewerbsfähige Basis für alle dar, die die Karte ausprobieren. Für höhere Stufen empfiehlt sich vor einer Festlegung eine Rechnung zum Engagement in $COCA-Token.

Für einen Vergleich der COCA Card mit anderen Krypto-Debitkarten bei Gebühren, Cashback und Verfügbarkeit findet sich die vollständige Übersicht auf der Krypto-Karten-Seite von MyCardCompare.

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